„Eine erfolgreiche Ökomodulation in Europa braucht verlässliche und standardisierte Daten. Nur mit einer transparenten und einheitlichen Bewertung der Recyclingfähigkeit können finanzielle Anreize gezielt wirken und echten Mehrwert für die österreichische Wirtschaft bringen. Das Packaging Cockpit liefert die dafür notwendige Datenqualität und unterstützt unsere Kund:innen dabei, ihre Verpackungen kostenoptimiert und recyclinggerecht zu gestalten“, so ARA-Vorstandssprecher Harald Hauke. Die ARA stellt ihren Kund*innen in Kooperation mit der Packaging Cockpit GmbH bereits seit dem vergangenen Jahr ein Tool bereit, das eigenständige Berechnungen von Kennzahlen, wie z.B. Recyclingfähigkeit, Carbon Footprint oder anderen Ökobilanz Wirkungskategorien ermöglicht.
Eine digitale Dokumentation von Verpackungsdaten würde den Aufwand für Lieferant*innen verringern und dadurch die Effizienz der gesamten Lieferkette erhöhen. So wäre sichergestellt, dass alle Marktteilnehmer:innen auf dieselben Informationen zugreifen können, was die Einhaltung neuer Vorschriften deutlich vereinfachen würde. Durch die Berücksichtigung länderspezifischer Entsorgungsstrukturen können nachhaltige Verpackungsportfolios gezielt optimiert werden. Im Rahmen der „Initiative digitale Verpackungstransformation“ teilen Expert*innen aus Daten- und Prozessmanagement, Supply-Chain, Nachhaltigkeit und Verpackung u.a. von SPAR und den Handelssparten der Schwarz Gruppe sowie die ARA in verschiedenen Arbeitsgruppen ihre Fachkompetenz für effiziente Kreislauflösungen. Das erste Treffen fand Ende Januar in München statt.





