Michael Brunn
Chefredakteur

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Seit dem 1. Januar 2025 müssen Hersteller bestimmter Einwegkunststoffprodukte sich am Einwegkunststofffonds DIVID des Umweltbundesamtes beteiligen. Diese neue Verpflichtung ergänzt die bestehende Pflicht zur Beteiligung am dualen System gem. Verpackungsgesetz. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister betont, dass beide Verpflichtungen unabhängig voneinander zu erfüllen sind.

Das Unternehmen will die dort vorhandenen Recyclinglinien mit einer Gesamtkapazität von rund 5.500 Jahrestonnen zunächst für die Aufbereitung von Polyamid aus industrieller Verarbeitung nutzen. Geschäftsführer ist Jörn Bahr, der über 25 Jahre Erfahrung in der Kunststoffbranche verfügt.

Alpla Eecycling steigt beim brasilianischen HDPE-Recyclingbetrieb Clean Bottle ein und übernimmt die Mehrheit im Joint Venture. Das Werk in São José dos Pinhais im Bundesstaat Paraná verfügt über eine jährliche Output-Kapazität von 15.000 Tonnen HDPE-Recyclingmaterial (rHDPE).

Fahrer bei Nordisk Återvinning sitzen jeden Tag rund 6 bis 7 Stunden im Lkw. Zu ihren Aufgaben gehören enge Wendemanöver und Hunderte Stopps, was sowohl an die Fahrer als auch an die Fahrzeuge hohe Anforderungen stellt. Daher rüstet Nordisk Återvinning die meisten seiner Lkw mit Getrieben von Allison Transmission aus.

KI und Digitalisierung entwickeln sich auch in der Recycling- und Entsorgungsbranche zunehmend zu einer Schlüsselvoraussetzung für Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit.

Leistungsfähige Kunststoffe gehören zu den weltweit wichtigsten Werkstoffen und machen viele Anwendungen erst möglich, die für die industrielle Nutzung ebenso wie für unseren Alltag erhebliche Vorteile bringen. Allerdings werden sie meist aus fossilen Rohstoffen hergestellt, was entsprechende CO₂-Emissionen mit sich bringt. Zudem fallen allein in Deutschland pro Jahr mehr als 6 Millionen Tonnen kunststoffhaltiger Abfälle an, die rund zur Hälfte derzeit noch verbrannt statt werkstofflich verwertet werden.
„Die Qualität und Verfügbarkeit von Vormaterialien sind entscheidend für die Transformation der Stahlindustrie", erklärte Gunnar Groebler und unterstrich, dass die globalen Herausforderungen - von der Dekarbonisierung über Ressourcensicherung bis zu wirtschaftlichen Zielkonflikten - nur in enger Abstimmung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette gelöst werden können.

„Die Definition allein schafft aber noch keine Nachfrage. Daher hat der VDZ ein freiwilliges CO₂-Label entwickelt, das den CO₂-Fußabdruck von Produkten im Markt einfach erkennbar und vergleichbar macht, um den Einsatz grüner Zemente zu fördern", erklärt Christian Knell, Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ). „Auf das neue Label des VDZ kann in Ausschreibungen Bezug genommen werden, damit die Verwendung CO₂-reduzierter Zemente beim Bauen zum Standard wird", betont Knell. Hier ist vor allem die öffentliche Hand gefragt - aber auch private Bauprojekte können von emissionsreduzierten Zementen und Betonen profitieren, etwa bei der Nachhaltigkeitszertifizierung oder bei der Gewährung von Fördermitteln.
Die deutsche Entsorgungswirtschaft sammelt, sortiert und recycelt große Mengen an Verpackungsabfällen aus privaten Haushalten, insgesamt mehr als 5,5 Mio. Tonnen. Die strikte Mülltrennung ist nach Einschätzung der beiden Behörden die zentrale Voraussetzung, um das Recycling weiter auszubauen.

ISR mit Hauptsitz in Itzehoe führt Lkw-Verkehre auch deutschlandweit und an das angrenzende Ausland durch. Dank direkter Hafenanbindung einiger Betriebsstätten sind Binnenschiffe in die Verwertungslogistik eingebunden. Metallbau-, Abbruch- sowie andere Recyclingunternehmen bis hin zu Privatpersonen zählen zu den Lieferanten. Rund 2500 Container, Boxen und Absetzmulden sind dazu im Einsatz.