Michael Brunn
Chefredakteur

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Gleichzeitig bestehen weiterhin Wissens- und Datenlücken entlang der Wertschöpfungskette. Vor diesem Hintergrund hat das Fraunhofer LBF das Verbundprojekt „Geschlossene Kreisläufe flammgeschützter Kunststoffe" initiiert. Unternehmen aus den Bereichen Rohstoff- und Flammschutzmittelproduktion, Recycling, Compoundierung sowie Anwenderindustrien können sich an dem Projekt beteiligen.

Im Projekt „BlisterCycle" wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem PET-PE-Verbunde mechanisch getrennt und als Sekundärrohstoffe wieder genutzt werden können. Der Kunststoff-Cluster begleitete das Projekt.

Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Nutzung von Pedelecs als Beispiel für elektrisch unterstützte Mobilitätsprodukte. Pedelecs eignen sich für Analysen unterschiedlicher Nutzungsszenarien und enthalten zugleich ressourcenintensive Komponenten wie elektrische Antriebssysteme, deren Nutzung und Lebensdauer von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Untersucht werden sowohl klassische Pedelecs zur Personenbeförderung als auch E-Cargo-Pedelecs für den Transport von Personen und Gütern. Betrachtet werden drei Nutzungskontexte: private Nutzung, Flottenbetrieb in Unternehmen oder öffentlichen Institutionen sowie Sharing-Angebote.

Am vierten Novemberwochenende wurde die A67 in beiden Richtungen zwischen Frankfurt und Mannheim vollständig gesperrt, um eine Brücke zurückzubauen. Mit den Arbeiten war die Peter Kolb GmbH beauftragt, die im Auftrag von Eiffage Infra-Südwest tätig war.

Das Thermolyseöl kann somit innerhalb der Europäischen Union als nachhaltiger Rohstoff für die Herstellung von Bio-Kraftstoffen sowie weiteren erneuerbaren Energieträgern eingesetzt werden.

Untersuchungen im Labor- und Technikumsmaßstab zeigen, dass Elektroroheisenschlacken auf Basis von Eisenschwamm (Direct Reduced Iron, DRI) bei geeigneter Prozessführung und angepasster chemischer Zusammensetzung konventionellen Hüttensand ersetzen können. Bei einer energieversorgten Produktion auf Basis erneuerbarer Energien ergibt sich daraus für die Stahl- und Zementindustrie ein mögliches Einsparpotenzial von etwa zwei Dritteln der heutigen CO₂-Emissionen.

Der Vorschlag sieht vor, Anforderungen an öffentliche Beschaffung und staatliche Förderprogramme einzuführen, die Produkte aus europäischer Herstellung sowie CO₂-arme Technologien berücksichtigen. Diese Kriterien sollen zunächst in strategischen Industriebereichen gelten. Dazu zählen die Stahl-, Zement- und Aluminiumproduktion, die Automobilindustrie sowie Technologien zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen. Gleichzeitig schafft der Rechtsrahmen die Möglichkeit, entsprechende Vorgaben künftig auch auf weitere energieintensive Branchen auszuweiten, etwa auf die chemische Industrie.

Nach Einschätzung des Verbandes könnten verpflichtende europäische Herkunftsvorgaben bei öffentlichen Beschaffungen die Umsetzung der Energiewende verteuern und verzögern. Hintergrund ist, dass öffentliche Auftraggeber künftig stärker an europäische Produktionsanteile gebunden wären, während gleichzeitig zusätzliche Anforderungen an kohlenstoffarme Produkte vorgesehen sind. Diese Kombination könnte nach Auffassung des VKU die Beschaffungskosten erhöhen und Investitionsprozesse verlangsamen.

Matthias Harms, kommissarischer BDE-Präsident, erklärt: „Die Kreislaufwirtschaft ist essenziell, um den Produktionsstandort Deutschland resilient aufzustellen. Der Industriestrompreis ist unverzichtbar, damit Kreislaufwirtschaft in Deutschland wettbewerbsfähig betrieben und Investitionen angestoßen werden können."

Diese Formate erfüllen funktionale Anforderungen und ermöglichen einen materialeffizienten Produkteinsatz. In der derzeitigen Sortier- und Recyclingpraxis führen ihre geringen Abmessungen und spezifischen Formen jedoch zu technischen Einschränkungen.