Michael Brunn
Chefredakteur

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Die makroökonomischen Rahmenbedingungen in Europa waren 2025 weiterhin herausfordernd. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um rund 0,9 Prozent, während Investitionen und privater Konsum verhalten blieben. Die Zinssätze stabilisierten sich zwar, lagen jedoch weiterhin über dem Niveau vor 2022 und wirkten dämpfend auf Immobilieninvestitionen und private Haushaltsbudgets. Entsprechend zeigte sich der europäische Bausektor insgesamt uneinheitlich.

Unterstützt wird der Wissenschaftskongress von 60 Lehrstühlen deutschsprachiger Hochschulen, die ihre Promovierenden zur Einreichung aktueller Forschungsthemen aufrufen. Im Jahr 2026 waren 30 Professorinnen und Professoren vor Ort vertreten. Aus insgesamt 67 eingereichten Beiträgen wurde ein Programm mit 21 Fachvorträgen und 42 Posterpräsentationen zusammengestellt. Thematische Schwerpunkte lagen unter anderem auf Kunststoffrecycling, chemischem Recycling, Batterierecycling, Lebenszyklusanalyse sowie auf Verfahren zur CO₂-Minderung in der Abfallbehandlung.

Die ESG organisiert seit über 30 Jahren gemeinsam mit 14 Städten und Gemeinden die Abfallentsorgung im Kreis Soest. Rund 66 Beschäftigte verantworten die Verwertung und Entsorgung von jährlich mehr als 150.000 Tonnen Abfall für etwa 300.000 Einwohner. Die Anlagen in Werl und Erwitte bilden die zentrale Infrastruktur für Umschlag, Behandlung und Stoffstrommanagement.

Ziel ist die Herstellung definierter Recyclingfraktionen für den Wiedereinsatz im Asphaltmischgut. Das Konzept ist Bestandteil des Maschinen- und Anlagenportfolios der Wirtgen Group, das die Prozessschritte vom Fräsen über die Aufbereitung bis zum Einbau abdeckt.

Ziel ist es, textile Kreisläufe zu stärken und die Rückführung von Smart Textiles in regionale Recyclingstrukturen zu ermöglichen. Das Vorhaben ist auf zwei Jahre angelegt und wird mit rund 422.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Niedersachsen gefördert.

Beteiligt sind der Automobilzulieferer Brose, das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg, die LabV Intelligent Solutions GmbH sowie die R.PLAST Kunststoffaufbereitungs- und Handels-GmbH. Das Projekt startete am 1. August 2025 und ist auf drei Jahre angelegt.

Seit dem 1. Januar 2026 sind Abfalltransporte mit einem Gesamtgewicht von mehr als zehn Tonnen ab einer Straßenstrecke von über 100 Kilometern grundsätzlich per Bahn oder mit einem Verkehrsmittel mit gleichwertigem oder geringerem Emissionspotenzial durchzuführen. In den Jahren 2024 und 2025 lag die Schwelle bei 200 Kilometern, im Jahr 2023 bei 300 Kilometern. Nach vorliegenden Angaben wurden 2023 insgesamt 3.869 Angebotsanfragen an Bahnunternehmen gestellt, von denen 108 positiv beantwortet wurden. Dies entspricht einer Ablehnungsquote von 97,2 Prozent.

Das Unternehmen investiert einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Erneuerung der Abgasbehandlung am Energiestandort Buschhaus. Ziel ist die technische Modernisierung der Rauchgasreinigung, um Emissionsanforderungen dauerhaft einzuhalten und die Anlage an aktuelle verfahrenstechnische Standards anzupassen. Die neue RGR-Linie 6 ersetzt bestehende Anlagenteile und trägt zur langfristigen Sicherung des Standorts im Helmstedter Revier bei.

Ziel der Veranstaltung am 10. und 11. Februar war es, die projektübergreifende Zusammenarbeit strategisch auf die Anforderungen der textilen Kreislaufwirtschaft auszurichten und Synergien zwischen Forschung, Entwicklung und Transfer zu identifizieren.

Der BDE ordnet den Kompromiss als maßgeblichen Schritt für die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft im Fahrzeugsektor ein. Im Mittelpunkt steht die europaweit konkretisierte Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung. Vorgaben zu Organisation, Finanzierung und Transparenz der Systeme sollen einheitliche Rahmenbedingungen schaffen. Die Beteiligungsentgelte der Hersteller sollen sich künftig stärker an Kriterien wie Recyclingfähigkeit, Demontierbarkeit und dem Einsatz von Rezyklaten in Neufahrzeugen orientieren.