Mit der erstmaligen Beaufschlagung der neuen Linie unter Realbedingungen beginnt die Phase der schrittweisen Funktionsprüfung und Feinjustierung. Während der heißen Inbetriebsetzung werden Prozessparameter eingestellt, Anlagenteile aufeinander abgestimmt und die Leistungsfähigkeit der Rauchgasreinigung im Dauerbetrieb überprüft. Der Projektstand markiert den Übergang von der Bau- in die Betriebsphase.
Die Umsetzung erfolgte im laufenden Anlagenbetrieb. Bau- und Montagearbeiten wurden parallel zur regulären thermischen Abfallverwertung durchgeführt. Der Umschluss auf die neue Rauchgasreinigung wurde mit einer planmäßigen Revision kombiniert, sodass keine zusätzlichen Stillstandszeiten erforderlich waren. Damit konnte das Modernisierungsprojekt in die bestehenden Betriebsabläufe integriert werden.
Die TRV Buschhaus verwertet nicht recycelbare Abfälle thermisch und erzeugt daraus Strom und Wärme. Durch die Erneuerung der Rauchgasreinigung werden die verfahrenstechnischen Voraussetzungen geschaffen, um die Emissionsminderung weiter zu stabilisieren und die Umweltperformance der thermischen Abfallverwertung am Standort zu verbessern. Die Investition stärkt die technische Basis der Energiegewinnung aus Abfällen in der Region und sichert die Anlage langfristig im Kontext von Kreislaufwirtschaft und Entsorgungsinfrastruktur.








