Michael Brunn
Chefredakteur

Chefredakteur


Die von der DWA geforderte Verschiebung des Umsetzungsbeginns von 2029 auf 2039 bewertet der BDE als problematisch für den Umwelt- und Ressourcenschutz sowie für Investitionen in Recycling- und Rückgewinnungstechnologien. Der Verband verweist darauf, dass eine Umsetzung ab 2029 hohe Anforderungen an Kommunen, Entsorgungswirtschaft und Anlagenbetreiber stellt, eine Verschiebung jedoch zu Unsicherheiten führen könne. Insbesondere Unternehmen, die frühzeitig in neue Verwertungswege, Anlagen und Technologien zur Rückgewinnung von Phosphor investiert haben, könnten dadurch benachteiligt werden. Der BDE sieht in der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen zudem einen Beitrag zur Reduzierung von Importen und zur Verringerung von Abhängigkeiten bei einem als kritisch eingestuften Rohstoff.

Im Mittelpunkt stehen automatisierte Demontageprozesse, Recyclingverfahren für Seltene-Erden-Magnete sowie der Aufbau digitaler Zwillinge zur herstellerübergreifenden Datennutzung.

Nach den vorliegenden Antragsunterlagen sollen in der Abfallmitverbrennungsanlage gemäß § 2 Absatz 4 der 17. BImSchV als Brennstoffe Holzabfälle der Altholzkategorien A I bis A IV, naturbelassene Biomasse aus Landschaftspflegemaßnahmen, Waldrestholz sowie Agrarholz aus Kurzumtriebsplantagen eingesetzt werden. Aus Sicht der Holzwerkstoffindustrie umfasst dieses Brennstoffspektrum jedoch überwiegend Holzsortimente, die grundsätzlich auch stofflich verwertet werden können und damit als Rohstoff für die Holzwerkstoffproduktion verfügbar wären.
Die beauftragte Gesellschaft fungierte als Mutterunternehmen eines Konzerns, dessen Tochtergesellschaften teilweise am freien Markt tätig waren. Inhouse-Vergaben sind nach dem EU-Vergaberecht nur unter engen Voraussetzungen zulässig. Eine zentrale Bedingung ist die sogenannte 80‑%‑Regel: Das beauftragte Unternehmen muss mindestens 80 Prozent seiner Tätigkeiten für die kontrollierenden öffentlichen Auftraggeber erbringen.
Der VOEB und die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände (ARGE AWV) sehen in dem Vorhaben einen Ansatz, um stärker auf recyclingfähige Verpackungen und den Einsatz von Rezyklaten zu lenken.

Ziel ist es, Emissionen von Schadstoffen in Luft, Wasser und Boden weiter zu vermeiden und zu begrenzen. Gleichzeitig sollen Genehmigungsprozesse effizienter ausgestaltet und Investitionen in moderne Umwelttechnik erleichtert werden. Die Bundesregierung verbindet die Umsetzung der EU-Vorgaben mit Maßnahmen zur Modernisierung des Immissionsschutzrechts und zur Beschleunigung von Verwaltungsverfahren.

Gegenstand der Vergabe waren die Bereitstellung, Lizenzierung, Implementierung und Inbetriebnahme einer integrierten IT-Lösung. Ziel ist die Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse, darunter Finanzbuchhaltung, Personalmanagement, Dokumentenmanagement sowie die operative Steuerung.
Derzeit werden diese Stäube häufig deponiert oder in der Zementindustrie entsorgt, wobei enthaltene Metalle wie Zink und Eisen nicht zurückgewonnen werden.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Sekundärrohstoffe systematisch als Rohstoffquelle erschlossen werden können, um die europäische Industrie widerstandsfähiger gegenüber globalen Versorgungsrisiken zu machen.

Täglich leert die FES mehr als 45.000 Abfallbehälter im Stadtgebiet Frankfurt am Main. Die einzelnen Leerungen werden über RFID-Transponder an den Behältern automatisch erfasst und als Kippsignal in die Systemlandschaft der FES übertragen. Zusätzlich verarbeitet das Unternehmen Daten aus verschiedenen Anwendungen, darunter ein Portal zur Sperrmüllterminplanung, GPS-Informationen aus der Fahrzeugflotte, der kommunale Abfallkalender sowie ein Gewerbeportal. Diese Anwendungen erfordern eine zuverlässige Integration, sichere Datenhaltung und eine durchgängige Verfügbarkeit von Echtzeitinformationen.