Michael Brunn
Chefredakteur

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Ziel ist die Entwicklung eines durchgängigen Ansatzes für Sammlung, Aufbereitung und Recycling von Kunststoffabfällen mit Schwerpunkt auf Polyolefinen.

In der Praxis bestehen dabei weiterhin erhebliche Defizite. 45 Prozent der befragten Führungskräfte geben an, nur begrenztes Vertrauen in die Genauigkeit ihrer Scope-3-Emissionsdaten zu haben.

Eine neue Publikation des Projekts Unternehmen Biologische Vielfalt - UBi zeigt, wie freiwillige Standards dazu beitragen können, Biodiversität wirksamer zu berücksichtigen. Der Leitfaden mit dem Titel „Easy Guide: Biodiversitätskriterien in Standards der Textil- und Bekleidungsindustrie" legt den Fokus auf Pflanzenfasern.

Damit werden die Hersteller und Importeure von Textilien und Schuhen in die Pflicht genommen; sie müssen künftig dafür sorgen, dass Warenüberschüsse, überhöhte Lagerbestände, totes Inventar sowie Produkte, die von einem Verbraucher auf der Grundlage seines Widerrufsrechts zurückgegeben wurden, anderweitig weiterverwertet statt vernichtet werden. Nicht unter das Vernichtungsverbot fallen Abfälle in Form von Stoffbahnen oder Textilresten. Eine Ausnahme bilden auch Textilien, die für den B2B-Verkauf vorgesehen sind, also beispielsweise Arbeitskleidung, die von Unternehmen für Mitarbeitende gekauft wird.

Bibliothek mit Anleitungsvideos zur Verfügung.

Und da es sowohl eine Warteliste an Interessenten und unterzeichnete Verträge gibt sowie der Fokus nun auf Skalierung liegt, erwartet Gründer Max Gerken 2026 eine Verdreifachung seines Geschäfts.

Die Bartscherer & Co. Recycling GmbH ist ein familiengeführtes Recyclingunternehmen mit Sitz in Berlin-Reinickendorf und einer BImSch-genehmigten Anlage auf mehr als 40.000 m². Mit rund 240 Mitarbeitenden liegt der Schwerpunkt im Bereich der Altpapierentsorgung; darüber hinaus werden auch weitere Sekundärrohstoffe wie Holz, Schrott und Kunststoffe gesammelt, behandelt und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Bartscherer betreibt eine eigene Altpapiersortierung und entsorgt mit rund 70 Fahrzeugen das gesamte Berliner Stadtgebiet sowie weite Teile Brandenburgs. Ergänzend bietet das Unternehmen logistische Lösungen an.

Ziel ist der Aufbau eines durchgängigen Mehrweg-Ökosystems, das über den Takeaway-Bereich hinaus auch industrielle Vorverpackungen einbezieht.

Für die Entwicklung industrieller Stoffkreisläufe auf Basis von Altreifen ist dies ein relevantes Signal: Die regulatorische Einordnung stärkt die Anschlussfähigkeit des Produkts an chemische Wertschöpfungsketten und verbessert die Planbarkeit für potenzielle Abnahme- und Partnerschaftsmodelle.

Mit diesem Schritt reagieren die beiden Partner auf die wachsende Nachfrage nach integrierten Lösungen für das Kunststoffrecycling im indischen Markt. Die Niederlassung bündelt Technologien für Waschen und Extrusion und richtet sich an Recyclingunternehmen, die durchgängige Prozessketten vom Ballen bis zum Regranulat benötigen.