Michael Brunn
Chefredakteur

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Das Bundesumweltministerium startet den Gesetzgebungsprozess zur erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien und definiert neue Rahmenbedingungen für Sammlung, Sortierung und Recycling von Alttextilien.

Der Verband sieht darin einen wichtigen Schritt, um die anhaltende Krise bei Sammlung, Sortierung, Wiederverwendung und Recycling von Alttextilien strukturell zu adressieren. Damit kanndie textile Kreislaufwirtschaft in Deutschland auf eine tragfähige Grundlage gestellt werden. Die Eckpunkte sehen insbesondere vor, dass Hersteller künftig die finanzielle Verantwortung für Sammlung, Beförderung, Sortierung und Verwertung von Alttextilien übernehmen.

Vogelsang präsentiert auf der IFAT 2026 neue Pumpen- und Zerkleinerungstechnik für Abwasser, Industrie und Recycling mit Fokus auf Energieeffizienz und Durchsatz.

Die Initiative steht im Kontext wachsender Herausforderungen durch kurzlebige Textilprodukte und steigende Importmengen. Bestehende Sammelstrukturen geraten dadurch zunehmend unter Druck. Das Ministerium sieht in der erweiterten Herstellerverantwortung ein Instrument, um die Finanzierung der Systeme langfristig zu sichern und die Verwertung zu verbessern.

Grundlage bildet die Studie „Biomassestrategie" der Österreichische Energieagentur, die Biomasseflüsse in Österreich systematisch erfasst und mit Energieverbrauchsdaten verknüpft. Daraus ergibt sich ein Überblick über die Rolle der Bioökonomie entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Primärproduktion bis zur energetischen Nutzung.

Ein KI-Voicebot für die Abfallwirtschaft automatisiert Bürgeranfragen, entlastet Hotlines und integriert sich in bestehende Entsorgungssysteme.

Besonders betroffen waren technische Kunststoffprodukte. In diesem Segment ging der Umsatz um 2,4 Prozent zurück, was einem Rückgang von rund einer halben Milliarde Euro entspricht. Trotz dieser Entwicklung bleibt das Segment das beschäftigungsstärkste innerhalb der Kunststoffverarbeitung.

Wie sich Brandrisiken im Recycling reduzieren lassen: Fagus-GreCon zeigt auf der IFAT 2026 Lösungen für vorbeugenden Brandschutz entlang der Prozesskette.

Gebrüder Lödige Maschinenbau zeigt auf der IFAT ein Verfahren zur Phosphorrückgewinnung im Pflugschar-Mischer aus Klärschlammasche.

Demnach reduziert der Einsatz von aufbereitetem Stahlschrott in der Stahlproduktion die Kosten für Rohstoffe und Umweltbelastungen um rund 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Auf europäischer Ebene ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von etwa 28 Milliarden Euro.