14 Projekte mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet
Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben am 1. Dezember in Berlin die Gewinner des Bundespreises Ecodesign 2025 ausgezeichnet.

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben am 1. Dezember in Berlin die Gewinner des Bundespreises Ecodesign 2025 ausgezeichnet.

Österreich braucht Ressourcen, die Abfallwirtschaft kann sie dank Recycling liefern. Aber sie tut sich schwer damit, denn seit Jahren kämpft die Branche mit zahlreichen Gesetzen und Bestimmungen, die Effizienz und Innovation verhindern. Statt Investitionen in Recyclinganlagen wachsen die Dokumentationspflichten und bürokratischen Hürden. Ein konkretes Beispiel: Der verpflichtende Abfalltransport auf Schiene und die damit verbundenen aufwendigen Abfragen auf der Online-Plattform „Auf Schiene". Zuletzt hat auch das Umweltministerium in seinem aktuellen Evaluierungsbericht eine Abschwächung der Regelung ab 2026 empfohlen. Gabriele Jüly, Präsidentin des Verbands Österreichischer Abfallbetriebe (VOEB): „Was in der Theorie absolut Sinn macht, ist in der Praxis nicht umsetzbar. Dieses Gesetz verursacht vielmehr einen enormen Zeit- und Verwaltungsaufwand für unsere Betriebe und schafft einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil von Abfall gegenüber primären Rohstoffen. Die Maßnahme trägt laut Evaluierung nachweislich nicht zum Umweltschutz bei - behindert jedoch das Recycling." Eine praxistaugliche Alternative sei notwendig.

Durch einen zusätzlichen Abbau zwischengelagerter Hochofenschlacken standen insgesamt rund 38 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken zur Verfügung. Davon kamen 35 Millionen Tonnen oder 92 Prozent als Baustoffe und Düngemittel sowie in anderen Anwendungen zum Einsatz. Damit konnte europaweit der Abbau von 40 Millionen Tonnen Naturgestein und die Emission von 11,4 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Im Zeitraum von 2000 bis 2024 sind es insgesamt 1,21 Milliarden Tonnen Naturgestein und 319 Millionen Tonnen CO2.
Forschende des Wuppertal Instituts legen nun ihre Analyse zu den Konferenz-Ergebnissen vor und verdeutlichen: Es brauche nun vor allem eine starke Koalition der Willigen, die sowohl innerhalb als auch jenseits der UN-Klimaverhandlungen verbindliche Schritte für den globalen Ausstieg aus Fossilen vorantreibt.

Von der Verpflichtung umfasst sind Zusammenschlüsse im Bereich der Erfassung nicht-gefährlicher Haushaltsabfälle, d. h. des Einsammelns von Rest-, Bio- und Sperrmüll sowie Papier, Pappe und Kartonage (PPK) und gemischten Verpackungen und Glas sowie Zusammenschlüsse im Bereich der Aufbereitung von Hohlglas in entsprechenden Aufbereitungsanlagen, soweit es sich nicht um Bagatellfälle handelt und die Umsatzerlöse des Zielunternehmens mindestens 100.000 Euro betragen.
Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE: „Der Bundesrat hat heute über die Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes beraten. Die im Umweltausschuss empfohlene Anrufung des Vermittlungsausschusses fand im Plenum keine Mehrheit. Dennoch ist die heutige Beratung ein wichtiger Moment für den Umweltschutz und den Schutz der Menschen, die in den Anlagen arbeiten: Die Bundesregierung hat in einer Protokollerklärung ausdrücklich bestätigt, ein gesetzliches Verbot von elektronischen Einweg-Zigaretten auf den Weg zu bringen. Für die Entsorgungswirtschaft ist diese Zusage zentral. In unseren Anlagen brennt es täglich aufgrund falsch entsorgter Lithium-Batterien. Einweg-E-Vapes gehören zu den problematischsten Produkten - sie enthalten fest verbaute Akkus, landen regelmäßig im Rest- oder Verpackungsabfall und stellen damit ein reales Risiko für die Beschäftigten dar. Die Protokollerklärung der Bundesregierung ist ein starkes politisches Signal. Sie macht deutlich, dass die Umwelt-, Gesundheits- und Jugendschutzrisiken nicht länger hingenommen werden. Die verantwortlichen Ressorts - insbesondere das Bundesgesundheits- und das Bundeslandwirtschaftsministerium - können ohne weitere Verzögerung handeln. Die Faktenlage ist eindeutig, und eine lange Vorprüfung ist nicht nötig. Andere europäische Staaten sind längst vorangegangen: Belgien, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Österreich haben Verbote oder entsprechende Gesetzesinitiativen bereits beschlossen. Deutschland darf hier nicht länger hinterherlaufen. Für die Kreislaufwirtschaft ist klar: Ein Einwegprodukt mit integriertem Lithium-Akku, das weder reparierbar noch wirtschaftlich recycelbar ist und zugleich erhebliche Brandgefahren verursacht, hat keinen Platz in einem modernen Ressourcen- und Arbeitsschutzsystem. Ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten ist überfällig - zum Schutz der Umwelt, der Verbraucherinnen und Verbraucher und der Beschäftigten in unseren Anlagen."

Im Vergleich zu 2023 stieg die Zirkularitätsquote um 0,1 Prozentpunkte (pp), es ist jedoch der bisher höchste Anteil. Im Vergleich zu 2015 liegt die Rate um 1,0 pp höher.

Viele Akteure in der Papierindustrie schaffen geschlossene Kreisläufe innerhalb der Unternehmen, indem sie Pulperzöpfe und Papierrejekte eigenständig zu EBS verarbeiten und diese direkt für die Energieversorgung nutzen. Dadurch reduzieren sie Energie- und Entsorgungskosten und verbessern ihre CO2-Bilanz.

Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE: „Europa braucht eine Kreislaufwirtschaft, die Ressourcen schützt, Unternehmen stärkt und das Klima entlastet."

Für das Projekt in Hunderdorf, bei dem ein bereits seit Jahren leerstehendes Supermarktgebäude vollständig rückgebaut wurde, entschied sich das niederbayrische Unternehmen Stoabau für den Sennebogen 830 E Demolition Vario Tool. Die Wahl fiel bewusst auf diese Maschine dank ihrer kompakten Bauweise, ihrer enormen Einsatzflexibilität sowie der neu vorgestellten Erdbauausrüstung mit 12 Metern Reichweite und dem passenden 1,7 m³-Tieflöffel.

Unter dem Motto „Frische Impulse für die Reifen-Kreislaufwirtschaft" tauschten sich die Wissenschaftler*innen über aktuelle Forschungsprojekte und Studien rund um die nachhaltige Verwertung und Wiederverwendung von Altreifen aus.

Das Unternehmen erhält die Auszeichnung für die Entwicklung eines Recyclingverfahrens, mit dem Lithium, Nickel und Cobalt aus Altbatterien zurückgewonnen und als hochwertige Sekundärrohstoffe für die Produktion neuer Batterien eingesetzt werden können.
Betreiber von Anlagen, die besonders geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen oder sich sonst nachteilig auf die Allgemeinheit auszuwirken, unterliegen Nachsorgepflichten.

Die Europäische Union hat den Export dieser Substanz in Nicht-OECD-Staaten verboten, um die Versorgung der eigenen Industrie zu verbessern. Dennoch landet weiterhin ein erheblicher Teil in Asien, vor allem in China.

Immer komplexere Abfallströme stellen Entsorgungsunternehmen vor eine doppelte Herausforderung: Es gilt, so viele wertvolle Materialien wie möglich zurückzugewinnen und gleichzeitig eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. AISEE begegnet diesen Herausforderungen, indem das System die Inbetriebnahme von Großprojekten mit den optischen NIR-Sortierern von Pellenc ST beschleunigt und die Abfallströme an wichtigen Punkten im Sortierprozess kontinuierlich überwacht.

Die neue DynaShape Technologie reagiert auf Materialformen und Schüttdichten eines Polymers automatisch und regelt die Maschine selbstständig auf das jeweilige Optimum. In umfangreichen Testläufen, bei denen unterschiedliche Produktionsperioden inklusive Materialwechseln simuliert wurden, verzeichnete Pure Loop eine Produktivitätssteigerung von bis zu zehn Prozent.

Gemeinsam mit Stefan Visser, der seit Anfang 2024 EGN-Geschäftsführer ist, wird sie ab dem 1. Februar 2026 die Geschäfte der EGN leiten und Pierre Vincent, der altersbedingt zum 30. April 2026 nach 10 Jahren das Unternehmen verlassen wird, in dieser Position ablösen.

Recore hat seine Zusammenarbeit mit Rewindo ausgeweitet und sieben neue Annahmestellen für PVC-Altfenster geschaffen. Nach Angaben von Rewindo steigt die Gesamtzahl der registrierten Standorte damit auf 107.
Damit schafft Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland eine zentrale Schnittstelle als Motor für die Entwicklung der Circular Economy. Ziel ist es, gemeinsam mit Akteuren der Kreislaufwirtschaft, Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen innovative Ansätze zu stärken, Akteure zusammen zu führen und das Wissen für zirkuläre Geschäftsmodelle und eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise bereitzustellen. So soll die Circular Economy als NRW-Markenzeichen etabliert werden. Die Leitstelle ist bei der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate angesiedelt.

Diese Geruchsstoffe lassen sich durch bisherige Recyclingverfahren nur unzureichend entfernen. Es bedarf daher einer mehrstufigen Behandlung, um Geruchsstoffe, die im Laufe des Produktlebens in das Material migriert sind, so weit zu entfernen, dass eine Weiterverarbeitung der Rezyklate zu einem hochwertigen Endprodukt nichts im Wege steht.