21,5 Millionen Tonnen Hochofenschlacken konnten 2024 zu 100 Prozent verwendet werden: 20,0 kamen als Hüttensand (HS) im Zement und 1,5 als Gesteinskörnung (HOS) im Beton- und Verkehrswegebau zum Einsatz. Von den 16,5 Millionen Tonnen SWS wurden 9,0 im Verkehrswegebau, 2,0 im Hochbau, 0,8 in Düngemitteln, 1,6 für die metallurgische Arbeit und 0,1 für sonstige Einsatzgebiete verwendet. Das sind insgesamt 13,5 Millionen Tonnen oder 82 Prozent.
Thomas Reiche, Vorstandsvorsitzender von EUROSLAG und Geschäftsführer des FEhS – Institut für Baustoff-Forschung: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Eisenhüttenschlacken auch in einem weltweit schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld einen wichtigen Beitrag zu Ressourcenschonung, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft leisten. EUROSLAG wird sich weiterhin auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass praxisorientierte Forschung intensiviert sowie nationale und europäische Regelwerke angepasst werden. Damit auch in Zukunft die Nebenprodukte der Stahlindustrie als wertvolle Sekundärrohstoffe umfänglich in verschiedenen Branchen zum Einsatz kommen können.“






