„Wie neu, nur besser"
Elektrische und elektronische Geräte bestimmen unseren Alltag - nicht erst seit dem Siegeszug der Smartphones.
Quelle: Michael Brunn
Elektrische und elektronische Geräte bestimmen unseren Alltag - nicht erst seit dem Siegeszug der Smartphones.
Quelle: Michael Brunn

Neues EU-Toolkit unterstützt den geschlossenen Kunststoffkreislauf in Elektronik durch Designleitfaden und Bewertungstool für Recyclingfähigkeit.

Elektroaltgeräte sind ein Quell des Ärgers: Die Mengen nehmen stetig zu, das ohnehin schon komplexe Recycling wird durch Designentwicklungen erschwert und mit jeder neuen Batterie droht Brandgefahr. Daher schlägt Recycling Europe in der „EU Recyclers' Roadmap: For a circular & future-proof e-waste sector" sechs Maßnahmen vor, mit denen es besser werden soll.

Zur Wiederverwendung vorbereitet wurden 17.600 Tonnen Elektroaltgeräte. Das sind 1.200 Tonnen beziehungsweise 6,3 Prozent weniger als 2023. Einer sonstigen Verwertung wurden 127.000 Tonnen zugeführt, während 17.100 Tonnen beseitigt wurden. Insgesamt belief sich die Menge der recycelten, anderweitig verwerteten oder beseitigten Elektro- und Elektronikaltgeräte im Jahr 2024 auf 920.000 Tonnen.

Elektronikabfälle sind der weltweit am schnellsten wachsende Abfallstrom und stellen eine ökologische wie ökonomische Herausforderung dar. Der Beitrag „Exploring the E-Waste Crisis: Strategies for Sustainable Recycling and Circular Economy Integration" amerikanischer Wissenschaftler untersucht zentrale Herausforderungen, Technologien und politische Rahmenbedingungen des E-Waste-Managements und zeigt auf, wie zirkuläre Strategien und digitale Innovationen den Übergang zu einer nachhaltigen, klimaneutralen Elektronikindustrie ermöglichen können. Der Beitrag wurde in „Recycling" veröffentlicht.
Das Ziel, das Aufkommen von Kunststoffabfällen zu beenden, ist ein hehres - und wird auch von Planet Tracker nicht in Abrede gestellt.
Software Advice hat eine Studie unter mehr als 6000 Verbrauchern in Kanada, Australien, Deutschland, Spanien, Frankreich und Großbritannien durchgeführt. Ziel der Studie war es, die Beteiligung an nachhaltigem Konsum und der Kreislaufwirtschaft zu verstehen.

Seit Jahrzehnten überzeugen die Maschinen von Liebherr das Würzburger Entsorgungsunternehmen Karl Fischer & Söhne GmbH & Co. KG im täglichen Einsatz.