Die Analyse zeigt: In den meisten EU-Mitgliedstaaten hat sich ein Maßnahmenmix als besonders wirksam erwiesen, um den Verbrauch von Einwegkunststoffverpackungen deutlich zu reduzieren. Erfolgreich sind vor allem Kombinationen aus verbindlichen Reduktionszielen, gesetzlichen Vorgaben, wirtschaftlichen Anreizen sowie Informationskampagnen, Pilotprojekten und Kooperationen.
Aufbauend auf der Auswertung internationaler Beispiele und der bisher umgesetzten Maßnahmen in Österreich werden im Bericht konkrete Handlungsfelder identifiziert:
- spezifische, quantitative Reduktionsziele für Einwegbecher und Lebensmittelverpackungen,
- freiwillige Markt- und Nutzungsbeschränkungen in bestimmten Sektoren oder Orten,
- wirtschaftliche Instrumente wie eine Einwegabgabe
- freiwillige Vereinbarungen mit Gastronomie, Handel oder Lieferservices
- verpflichtende Informationsangebote zu Mehrwegalternativen
Die Analyse soll Entscheidungsträger*innen in Bund, Ländern und Gemeinden dabei unterstützen, weitere Maßnahmen zu setzen, um das Aufkommen von Einwegkunststoffen wirksam zu reduzieren.





