Schleifschlamm richtig brikettieren

Wenn Metallbauteile mit höchster Präzision und Oberflächengüte gefragt sind, kommen häufig Schleifmaschinen zum Einsatz. Das gilt in besonderem Maße für Fertigungsbetriebe, die hochanspruchsvolle Branchen bedienen - wie etwa die Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder die Automobilindustrie. Um in diesem industriellen Umfeld bestehen zu können, genügt es aber nicht, „nur" höchste Qualität zu gewährleisten. Auch in puncto Wirtschaftlichkeit müssen Lieferanten überzeugen.

Schleifschlamm richtig brikettieren
Mit dem von RUF neu entwickelten KSS-Flansch gelingt es, den Feuchteanteil des Schleifschlamms von teils über 50 Prozent auf bis zu 20 Prozent zu reduzierten – bevor er in die Presseneinheit kommt. Copyright: RUF Maschinenbau GmbH & Co. KG

Neben qualifizierten Mitarbeitern und effizienten Schleifmaschinen gilt es, den gesamten Schleifprozess im Blick zu halten. Dazu gehört unter anderem auch der fachgerechte und ökonomische Umgang mit dem in großen Mengen entstehenden Schleifschlamm. Dieses Gemisch aus feinsten Metallspänen, Korundabrieb und dem eingesetzten Kühlschmierstoff (KSS) verursacht hohe Entsorgungskosten, denn es wird laut dem Deutschen und Europäischem Abfallverzeichnis als gefährlicher Abfall eingestuft. Doch das muss nicht sein. Denn der Einsatz von hochwertigen Brikettieranlagen kann Abhilfe schaffen.

RUF-Brikettieranlagen pressen bis zu 90 Prozent des im Schleifschlamm enthaltenen KSS aus dem Schleifschlamm heraus und fangen diesen auf. Das ist eine große Menge, da Schleifschlamm häufig etwa zur Hälfte aus Flüssigkeit wie Öl oder Emulsion besteht. Die andere Hälfte sind Feststoffe – ein Gemisch aus mikroskopisch kleinen Metallspänen und Schleifscheibenabrieb. Dieser Feststoffanteil wird am Ende in Form von kompakten Briketts ausgestoßen, die einfach handzuhaben sind und viel kostengünstiger als Schleifschlamm entsorgt werden können.

Der aufgefangene KSS kann in vielen Fällen wiederverwendet werden. Nicht direkt, aber nach dem Durchlaufen von ein- oder mehrstufigen Filtersystemen, die RUF ebenfalls in unterschiedlichen Varianten anbietet.

Auf diese Weise sparen Anwender viel Geld ein, so dass sich die Investition in ein RUF-System schon in kurzer Zeit amortisiert.

Die Schleifschlamm-Pressen von RUF sind perfekt auf die speziellen Anforderungen ausgelegt. Heißt: Es werden besonders verschleißfeste Bauteile eingesetzt, die dem erhöhten Abrieb bestmöglich Stand halten. Außerdem werden die Abläufe des Pressvorgangs angepasst und Sonderhydrauliksysteme verwendet.

Quelle: RUF

Michael Brunn

Michael Brunn

Editor-in-Chief

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