94 % weniger Brände durch KI
In der Sortieranlage von Korn Recycling in Albstadt wurde ein zentrales Sicherheitsrisiko drastisch reduziert: Brände, ausgelöst durch falsch entsorgte LI-Akkus.

Quelle: WeSort.AI
In der Sortieranlage von Korn Recycling in Albstadt wurde ein zentrales Sicherheitsrisiko drastisch reduziert: Brände, ausgelöst durch falsch entsorgte LI-Akkus.

Quelle: WeSort.AI

DigiDot erweitert seine digitale Recyclinghilfe auf ganz Europa. Verbraucher erhalten per QR-Code Informationen zur richtigen Verpackungsentsorgung und zu lokalen Sammelstellen.

Die Lösung kommt nach Angaben von Wasteer bereits an 33 Standorten in zehn europäischen Ländern zum Einsatz. Drei Installationen in Frankreich laufen derzeit.

Viele Teile der produzierenden Industrie haben bereits Industrie-4.0-Anwendungen etabliert, wie etwa vernetzte Echtzeitsteuerung, prädiktive Wartung und digitale Prozessoptimierung. In der Recyclingbranche erschweren jedoch besondere Herausforderungen die Transformation zu einer datengetriebenen Anlagensteuerung. Vor allem stark schwankende Abfalleingänge auf Förderbändern erschweren die Digitalisierung. Unkontrollierte Stoffströme führen zu Blockaden, Leistungsabfällen, ungeplanten Stillständen oder Bränden durch Gefahrenobjekte wie Lithiumbatterien. Obwohl die Sortierindustrie zunehmend auf Automatisierung und Technik setzt, verfügen viele Betriebe weiterhin nicht über durchgängig digitale Abbildungen der realen Materialflüsse. Klassische Sensorik, ERP- oder Planungssysteme bieten hier nur begrenzt Abhilfe - sie arbeiten regelbasiert und setzen stabile Eingangsdaten voraus, was in der Abfallwirtschaft selten der Fall ist.

Performance Monitoring im Recycling verbessert die Effizienz von NIR-Sortieranlagen durch Echtzeit-Datenanalyse und frühzeitige Anomalieerkennung.

Die Schwerpunkte sind vielfältig: Mit einem Fuhrpark von rund 35 Lkw sammelt das Unternehmen im Auftrag der dualen Systeme sowie für Gewerbe- und Privatkunden Abfälle im Erzgebirgskreis und in Chemnitz ein. Außerdem betreiben sie Anlagen zur Behandlung und zum Umschlag sowohl nicht gefährlicher als auch gefährlicher Abfälle sowie eine Aktenvernichtungsanlage - zuverlässig, sicher und immer nach strengen gesetzlichen Vorgaben.
Aluminiumprodukte bleiben auch nach der Einigung weiterhin mit einem deutlich erhöhten Zollsatz von 50 Prozent belegt, während für Aluminiumschrotte ein Zollsatz von nur 15 Prozent anfällt. Somit können Aluminiumschrotte zu deutlich attraktiveren Konditionen in die USA exportiert werden als etwa Primär- und Halbzeugprodukte.

Anna Roeb tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Probst an, der sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihr gewinnt der bvse eine Ingenieurin mit fundierter Erfahrung im Bereich der Kreislaufwirtschaft, insbesondere bei der nachhaltigen Nutzung von Kunststoffen und dem industriellen Einsatz von Rezyklaten. Zuletzt war sie als Project Owner und Recycled Plastics Engineer bei der HolyPoly GmbH tätig, wo sie Projekte zur Integration von Rezyklaten in Serienproduktionen von Markenartikeln begleitete. Zuvor verantwortete sie als Circular Packaging Specialist bei Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH unter anderem Aufgaben in der Produktentwicklung, regulatorischen Bewertung und Schulung im Bereich Recyclingfähigkeit und Rezyklatqualität.