An sieben Pilotstandorten – neben Österreich auch Polen, Slowakei, Italien, Norwegen, Belgien und Nordamerika – sind die „Zero Waste Ambassadors“ bereits im Einsatz. Sie wurden im Rahmen eines praxisnahen Trainingsprogramms geschult. Das Konzept wurde von Saubermacher gemeinsam mit Wienerberger entwickelt. Vermittelt werden analytische Fähigkeiten, mit denen Abfall im Betrieb gezielt reduziert und die Recyclingquoten weiter erhöht werden können. Neben regulatorischem Wissen, etwa zu geltenden Rahmenbedingungen wie dem EU-Green Deal und ESG-Richtlinien, stehen auch methodische und kommunikative Kompetenzen im Fokus mit dem Ziel, Kreislaufpotenziale zu erkennen und wirksam zu nutzen. So können Veränderungsprozesse im Werkalltag angestoßen und nachhaltig mitgetragen werden. Nun geben die Zero Waste Ambassadors ihr Wissen international weiter und bilden ihre Kolleg*innen aus. Damit entsteht eine unternehmensweite Struktur, die Zero Waste langfristig im Unternehmen verankert.
Die Zero Waste Ambassadors haben bereits zahlreiche Potenziale identifiziert. So zeigte etwa eine Analyse im Wienerberger Pipelife-Werk in Wiener Neudorf, dass ein Großteil der Kunststoffabfälle aus internen Produktionsresten besteht, die recycelt werden können. Durch die Installation eines zusätzlichen, separaten Sammelbehälters für diese Materialien konnte das Abfallaufkommen um rund 40 Tonnen pro Jahr verringert und gleichzeitig Kosteneinsparungen von etwa 30.000 Euro pro Jahr erzielt werden.








