Praxisdaten aus Tübingen und Konstanz weisen auf eine deutliche Wirkung kommunaler Verpackungssteuern hin. In beiden Städten stieg das Angebot an Mehrwegverpackungen deutlich. Tübingen verzeichnet laut Erhebung der Stabsstelle Umwelt und Klimaschutz den höchsten Anteil an mehrwegnutzenden Betrieben pro Einwohnerzahl in Deutschland. In einer Befragung gaben 73 Prozent der Gastronomiebetriebe an, den Verbrauch von Einwegverpackungen reduziert zu haben. In Konstanz sank das Aufkommen von Verpackungsabfällen im öffentlichen Raum seit Einführung der Steuer messbar um 4,7 Prozent nach Gewicht.
Die Initiative empfiehlt, Einnahmen aus Verpackungssteuern gezielt für den Ausbau von Mehrwegangeboten und Infrastruktur zu nutzen. Sie spricht sich zudem dafür aus, Entscheidungen zur Einführung kommunaler Verpackungssteuern im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung zu treffen.





