Circular Economy als wirtschaftlicher Ansatz
Zirkuläre Geschäftsmodelle können zur Stabilisierung von Lieferketten und zur Senkung von Material- und Energiekosten beitragen. Ansätze wie Refurbishing oder Remanufacturing werden bereits in Branchen wie Elektronik und Industrie genutzt, um Produkte und Komponenten länger im Umlauf zu halten und den Bedarf an Primärrohstoffen zu reduzieren.
Auch servicebasierte Geschäftsmodelle, etwa Miet- oder Nutzungsmodelle, verändern die Erlösstruktur von Unternehmen und können Kapitalbindung reduzieren. Damit wird die Circular Economy zunehmend als Bestandteil von Geschäftsstrategie, Produktentwicklung und Ressourcensicherung betrachtet.
Analyse von Materialströmen und Lieferketten
Im Mittelpunkt des Circular Economy Trainings steht die praktische Anwendung im Unternehmenskontext. Die Teilnehmenden analysieren Materialflüsse und Wertschöpfungsstrukturen ihres Unternehmens und identifizieren relevante Risiko- und Ressourcenschwerpunkte entlang der Lieferkette.
Auf dieser Grundlage werden Handlungsfelder für zirkuläre Maßnahmen entwickelt und hinsichtlich wirtschaftlicher und strategischer Relevanz bewertet. Das Training vermittelt Methoden zur Analyse von Materialströmen, zur Priorisierung von Maßnahmen sowie zur Integration zirkulärer Ansätze in bestehende Unternehmensprozesse.
Umsetzung von Circular Economy im Unternehmen
Neben methodischen Grundlagen und Praxisbeispielen arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Fragestellungen aus ihrem Unternehmensumfeld. Ziel ist es, erste Umsetzungsschritte für Circular Economy zu definieren und Verantwortlichkeiten für weitere Maßnahmen zu klären.
Das Circular Economy Training soll Unternehmen dabei unterstützen, Kreislaufwirtschaft systematisch in Produktstrategie, Geschäftsmodelle und Unternehmensentwicklung zu integrieren.








