Take-e-way sucht Entsorgungspartner auf der Ifat
Der Systemdienstleister präsentiert sein neues ElektroG-Rücknahmesystem www.take-e-back.de am Gemeinschaftsstand B1.315/414 des bvse.
Quelle: Take-e-way
Der Systemdienstleister präsentiert sein neues ElektroG-Rücknahmesystem www.take-e-back.de am Gemeinschaftsstand B1.315/414 des bvse.
Quelle: Take-e-way

Neues EU-Toolkit unterstützt den geschlossenen Kunststoffkreislauf in Elektronik durch Designleitfaden und Bewertungstool für Recyclingfähigkeit.

Elektroaltgeräte sind ein Quell des Ärgers: Die Mengen nehmen stetig zu, das ohnehin schon komplexe Recycling wird durch Designentwicklungen erschwert und mit jeder neuen Batterie droht Brandgefahr. Daher schlägt Recycling Europe in der „EU Recyclers' Roadmap: For a circular & future-proof e-waste sector" sechs Maßnahmen vor, mit denen es besser werden soll.

Zur Wiederverwendung vorbereitet wurden 17.600 Tonnen Elektroaltgeräte. Das sind 1.200 Tonnen beziehungsweise 6,3 Prozent weniger als 2023. Einer sonstigen Verwertung wurden 127.000 Tonnen zugeführt, während 17.100 Tonnen beseitigt wurden. Insgesamt belief sich die Menge der recycelten, anderweitig verwerteten oder beseitigten Elektro- und Elektronikaltgeräte im Jahr 2024 auf 920.000 Tonnen.

Elektronikabfälle sind der weltweit am schnellsten wachsende Abfallstrom und stellen eine ökologische wie ökonomische Herausforderung dar. Der Beitrag „Exploring the E-Waste Crisis: Strategies for Sustainable Recycling and Circular Economy Integration" amerikanischer Wissenschaftler untersucht zentrale Herausforderungen, Technologien und politische Rahmenbedingungen des E-Waste-Managements und zeigt auf, wie zirkuläre Strategien und digitale Innovationen den Übergang zu einer nachhaltigen, klimaneutralen Elektronikindustrie ermöglichen können. Der Beitrag wurde in „Recycling" veröffentlicht.

Die Unternehmensgruppe hat angekündigt, sich neu zu formieren, um sich als "wichtigster Lösungsanbieter der Kreislaufwirtschaft" zu positionieren.
Das Bremer Recyclingunternehmen Brewelo stattet den Großteil seiner Altkleidercontainer mit der intelligenten Füllstandsmessung von ISOCollect aus.
Auch 500 Tage nach dem Startschuss für die flächendeckende getrennte Bioabfallsammlung in ganz Deutschland kommen zahlreiche Landkreise und kreisfreie Städte ihrer gesetzlichen Pflicht gar nicht oder nur unzureichend nach, wie eine aktuelle NABU-Recherche zeigt. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen Bioabfälle spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt gesammelt werden.