

Wenn trockene Schüttgüter auf ein laufendes Förderband fallen, sind Staubemissionen unvermeidbar, oder? Nicht unbedingt. Das laufende Band saugt auch im leeren Zustand Luft in Bewegungsrichtung durch die Einhausung. Wenn das Material auf das Band trifft, spritzt die Ladung durch den Aufprall auf, Partikel werden in die Luft geschleudert und die dadurch entstehenden Luftverwirbelungen drücken die Staubemissionen zur nächsten Öffnung. Ohne eine abgedichtete Umgebung, die den Luftstrom kontrolliert, führt die schlechte Luftqualität zu einer ernsthaften Gefahr für die Sicherheit am Arbeitsplatz.

Die Hammerer-Aluminium-Gruppe setzt Brikettpressen von RUF ein, um den Materialkreislauf effizient zu schließen. Werden Aluspäne aus der Produktion zu Briketts gepresst und dann eingeschmolzen, ist die Materialausbeute rund acht Prozentpunkte höher als beim Einschmelzen loser Späne. Dass dabei die eigenen, exakt bekannten Werkstoffe einfließen, sichert die hohe Qualität der Legierungen.

Nachhaltige Verpackungslösungen waren noch nie so gefragt wie heute. Dies trifft hauptsächlich auf die Lebensmittelindustrie zu, da sich Verbraucher zunehmend von Produkten angezogen fühlen, die Umweltverantwortung versprechen. Dieser Trend hat eine deutliche Verlagerung hin zu papierbasierten Verpackungen ausgelöst, die von den Marktkräften und gesetzlichen Vorgaben verstärkt wird.

Die Photovoltaik leistet bereits heute einen wesentlichen Beitrag zur globalen Energieerzeugung - ein Anteil, der angesichts der Nachhaltigkeitsvorteile von Solarenergie gegenüber fossilen Brennstoffen weiterwachsen wird. Allerdings sind mit der Nutzung von Photovoltaikmodulen auch erhebliche Umweltaspekte verbunden. Beispielsweise ist der energieintensive Prozess zur Aufbereitung des in den Modulen enthaltenen Siliziums zu berücksichtigen. Zudem führen bei der Herstellung von Dünnschichtmodulen Emissionen von klimaschädlichem Stickstoff-Fluorid zu umweltrelevanten Belastungen, während das Recycling bisher nicht in vollem Umfang etabliert ist und die Effizienz der Solarmodule weiterhin optimiert werden kann.

Der private Entsorgungsbetrieb Zirngibl ergänzt sein Angebot mit einer neuen Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm. Die exakte Konditionierung vor der Verbrennung übernimmt ein Pflugscharmischer.

Lkw sind aus der Recyclingindustrie nicht wegzudenken. Es sind die Lkw, die auf „der letzten Meile" die Altpapierballen in die Wertstoffhallen einer Papierfabrik befördern. Es sind die Lkw der Müllabfuhr, die Bioabfälle und Verpackungen zur Müllverbrennungsanlage fahren. Kurz: Der Lkw ist das Herzstück im Recyclingsektor und somit auch im Fuhrpark von Unternehmen. Daher ist es wichtig, sich bei einer Lkw-Neuanschaffung alle Kostenfaktoren genaustens anzuschauen - sowohl fabrikneue als auch gebrauchte Fahrzeuge. Denn der reine Anschaffungspreis sagt wenig über die tatsächlichen Kosten aus. Erst die ganzheitliche Betrachtung von Wartung, Reparatur, Betrieb, Restwert und einsatzspezifischer Belastung offenbart, wie rentabel ein Fahrzeug über seinen Lebenszyklus hinweg wirklich ist. Wer hier strategisch kalkuliert, vermeidet teure Fehlentscheidungen und nutzt Potenziale, die weit über das erste Angebot hinausgehen.

Plastik ist praktisch und überall - aber es verursacht riesige Umweltprobleme. Weltweit entstehen jedes Jahr Millionen Tonnen Plastikmüll. Nur ein kleiner Teil davon wird tatsächlich recycelt. Ein großes Hindernis dabei: Plastikabfälle müssen sehr genau sortiert werden, damit aus ihnen wieder hochwertige Produkte entstehen können. Doch genau hier liegt das Problem. In Recyclinganlagen landen oft ganz unterschiedliche Kunststoffarten, manchmal auch unbekannte Materialien oder Mischungen. Diese sauber voneinander zu trennen ist aufwendig, teuer und technisch anspruchsvoll. Forschende des Technologie Campus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf haben jetzt eine Lösung entwickelt, die das Sortieren deutlich einfacher und effizienter machen könnte — dank Künstlicher Intelligenz (KI) und cleverer Datensimulation.

Mit der Trenntechnologie „Kavitationsstofflöser" von Repulping Technology, unter anderem ausgezeichnet mit dem bayerischen Umweltpreis und dem European Paper Recycling Award, werden sehr effizient und qualitativ Zellulosefasern getrennt, auch von Verbundmaterialien. Ein erstes Recyclingwerk mit der Technologie zur Aufbereitung gebrauchter Verbundverpackungen wird seit Mitte 2024 erfolgreich in Österreich betrieben.

Jede Person in Deutschland hat 2023 im Durchschnitt 175,6 Kilogramm Papier verbraucht. Mehr als achtzig Prozent davon fanden als Altpapier den Weg zurück in den Ressourcenkreislauf - das ist ein Anstieg von knapp zehn Prozentpunkten innerhalb von zwei Jahren. Dabei gestaltet sich der Recyclingprozess von Papier sehr energieintensiv, da nicht nur allerlei Störstoffe entfernt, sondern die aus unterschiedlichsten Quellen stammenden Papierfasern auch aufwendig entfärbt und gebleicht werden müssen.