Stahlproduktion nach drei Quartalen im Plus

Das Wachstum von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultiert laut Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung aus dem ersten Halbjahr, das 2% über dem ersten Halbjahr 2015 lag.

Im dritten Quartal liege die Produktion nahezu exakt auf dem Vorjahresniveau (+0,1%). Im Jahresverlauf zeigten sich das erste und das zweite Quartal stabil auf gleichem Output-Niveau, während im dritten Quartal ein Rückgang um 2,3% zum Vorquartal zu verzeichnen war.

Die Nachfrage aus dem Inland trage maßgeblich zur insgesamt positiven Entwicklung bei. Dagegen blieben die Exporte noch um 0,7% hinter dem Vorjahresniveau zurück, wobei zuletzt eine Belebung erkennbar war. Im September wurden 3,5% mehr waren ins Ausland geliefert als im letzten Jahr. Auch die Auftragseingänge aus dem Ausland hätten sich stabilisiert, sie lagen im dritten Quartal 4,9% über dem Vorjahr und damit im Jahresverlauf inzwischen wieder auf dem Vorjahresniveau (-0,1%). Die Inlandslieferungen liegen nach drei Quartalen um 1,4% im Plus, der inländische Auftragseingang sogar um 4,6%. Die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit 50 oder mehr Mitarbeitern lag im August bei 358.550 und damit 1,2% höher als im Vorjahr.

Das Geschäftsklima in der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie habe sich im Oktober weiter ver- bessert. Die Erwartungen für die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten hätten ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und verzeichneten ein Plus um 4,7 Saldenpunkte. Zudem wird die aktuelle Geschäftslage um 6 Punkte besser bewertet als im Vormonat.

Der Ausblick auf das Jahr 2016 falle vorsichtig optimistisch aus. Aufgrund der sich abzeichnenden Abschwächung des Wachstums im zweiten Halbjahr scheint die Prognose von 1% Wachstum für das Gesamtjahr weiterhin realistisch zu sein.

Quelle: Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung

Michael Brunn

Michael Brunn

Chefredakteur

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