Michael Brunn
Chefredakteur

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Dr. Andreas Kamm kam im Jahr 2011 in den Zeppelin-Konzern, übernahm dort in der Zeppelin GmbH zunächst die Leitung der Konzernrevision und wechselte 2017 als Chief Financial Officer in die Geschäftsleitung der Zeppelin Baumaschinen GmbH. 2023 wurde er dort erstmalig zum Geschäftsführer bestellt und verantwortet seitdem die Ressorts Finanzen, Controlling, Immobilien, Einkauf, IT und Revision.

Die Lindner Washtech mit Sitz in Feistritz/Drau, Österreich und Großbottwar, Deutschland, ist weltweit für ihre Gesamtanlagen, welche das Zerkleinern, Sortieren, Waschen und Trocknen unterschiedlicher Kunststoffarten umfassen, bekannt. Mit mehr als 200 installierten Waschsystemen weltweit hat man sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Prozessoptimierung entlang der Wertschöpfungskette sowie auf neue Konzepte hinsichtlich des Reinigungsverfahrens konzentriert. Um die Gesamtprozesskette im Kunststoffrecycling bestmöglich zu optimieren, wurde die Zusammenarbeit mit der Erema Group initiiert, ihres Zeichens Branchenleader bei der Extrusion von Polyolefinen. Der intensive Austausch der Lindner Washtech und Erema hat seit Beginn der Zusammenarbeit 2023 bereits signifikante Prozessoptimierungen ermöglicht.

Der bvse freut sich über eine starke Repräsentation in den neu gewählten Gremien des europäischen Recycling-Dachverbandes EuRIC. Neben der Wahl von bvse-Präsidiumsmitglied Sebastian Will als Vizepräsident und Schatzmeister in das geschäftsführende Präsidium von EuRIC, wurden bei den Wahlen am 25. und 26. März in Brüssel vier weitere bvse-Vertreter in bedeutende Positionen innerhalb der EuRIC-Fachsparten berufen.

Klaus Kuhlenbeck, technischer Leiter der Anlage, beschreibt das Projekt als Investition in die Kreislaufwirtschaft: „Unser Ziel ist klar: Kunststofffolien so hochwertig zu sortieren und aufzubereiten, dass daraus neue Produkte entstehen können."

Wir neigten in letzter Zeit dazu, eisenindustrielle Entwicklung durch Fantasie zu ersetzen. Spezialisten hatten den Mund zu halten, Fachleute wurden nicht gehört. „Experten" hatten Konjunktur. Ab nächstem Jahr wird es auch rohstoffseitig ernst und danach immer ernster. Narrative (früher: Märchen) entpuppen sich als solche. Unreflektierte Annahmen für die wenigen in Deutschland zukunftsfähigen Hochleistungs-Eisenprodukte laufen in Sackgassen.

Anlässlich eines Standortbesuchs am Hauptsitz des Unternehmens Werner & Mertz in Mainz haben Anja Siegesmund, geschäftsführende Präsidentin des BDE, und Inhaber Reinhard Schneider konkrete Maßnahmen zum Hochlauf der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa gefordert. Dabei stand nicht nur der Ausbau moderner Recyclingtechnologien, sondern auch der Schutz des Binnenmarktes und die Stärkung des Industriestandorts im Mittelpunkt.
Die Hochschule Osnabrück arbeitet in dem Projekt mit mehreren Praxispartnern zusammen. Maßgeblich beteiligt sind die Spezialisten für Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft von 2bdifferent, der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA), die Fachzeitschrift tw tagungswirtschaft sowie das Unternehmen für Messearchitektur und -management imb troschke. Gemeinsam wollen sie bis zur IMEX 2026 einen Messestand nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft realisieren, der alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - ökologisch, sozial und ökonomisch - berücksichtigt.
Seit dem Beschluss der Kreislaufwirtschaft-Strategie Ende 2022 wurden in Österreich zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und Treibhausgas-Emissionen zu senken.

Dass das Thema Umwelt keinen besonders hohen Stellenwert hat, sieht man daran, dass es nicht für eine eigene Arbeitsgruppe gereicht hat. Dementsprechend muss man auch ein ganzes Stück scrollen, bevor es interessant wird. So bekennen sich die Partner zu den Zielen der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie und wollen diese weiterentwickeln.

Seit Jahrzehnten wird die auf Röntgen-Transmission (XRT) basierende X-Tract-Technologie zur Aluminiumseparation aus gemischten Nichteisenmetallenverwendet. Diese Technologie erzeugt zunächst hochwertigen Aluminiumschrott (Twitch), entfernt in einem zweiten Schritt hochlegierte Gussteile sowie hochdichte Knetlegierungen und verbessert so die Twitch-Fraktion weiter. Dabei verbleibt jedoch eine Fraktion, die aus Knetlegierungen und Resten niedriglegierter Gussteile besteht, die bisher nur unvollständig getrennt werden konnten. Durch die Integration von GAINnext nach dem X-Tract-Sortierschritt soll nun eine nahezu reine Knetlegierungsfraktion ermöglicht werden.