Michael Brunn
Chefredakteur

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Demnach haben die bisherigen Maßnahmen der Europäische Union zur Diversifizierung der Rohstoffimporte bislang keine messbaren Effekte erzielt. Engpässe bei der Verfügbarkeit bremsen die industrielle Entwicklung innerhalb der EU, während das Recycling strategischer Materialien nur eine geringe Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund halten die Prüfer es für wenig realistisch, dass zahlreiche geförderte Projekte im vorgesehenen Zeitrahmen umgesetzt werden können.

Der Entwurf sieht vor, dass Nachhaltigkeitsanforderungen für Strom aus Biomasse künftig auch über bereits bestehende abfallwirtschaftliche Kontroll- und Nachweissysteme erfüllt werden können, sofern dies in Abstimmung mit den zuständigen Behörden erfolgt. Für Betreiber von Bioabfallbehandlungs- und Vergärungsanlagen, die Strom erzeugen und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert werden, eröffnet sich damit die Möglichkeit, bestehende Dokumentationen und Prüfprozesse mehrfach zu nutzen. Dies betrifft insbesondere Unterlagen, die bereits im Rahmen der Entsorgungsfachbetriebszertifizierung geprüft werden.

Methan ist ein kurzlebiger Klimaschadstoff mit hohem Erwärmungspotenzial, der sowohl kurzfristige als auch langfristige Klimadynamiken beeinflusst. Die Studie zeigt, dass heute getroffene Entscheidungen im Abfallmanagement messbare Klimaeffekte haben, die weit über die Mitte des Jahrhunderts hinausgehen.

Der Neujahrsempfang des bvse, der jährlich vom bvse-Landesverband Bayern ausgerichtet wird, fand in diesem Jahr in Nürnberg statt. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Branche folgten der Einladung des bayerischen Landesvorsitzenden Christian Güntner. Als Ehrengast konnte der Parlamentarische Staatssekretär im BMUKN, Carsten Träger, MdB, begrüßt werden.

Zunehmende Belastungen durch Mikroschadstoffe wie PFAS, Antibiotikarückstände oder Mikroplastik stellen die Abfallwirtschaft und Abwasserreinigung vor wachsende Herausforderungen. Graue Biotechnologie, auch als Umweltbiotechnologie bezeichnet, bietet hierfür technische Ansätze, etwa durch den gezielten Einsatz von Mikroorganismen, Enzymen oder Pflanzen zum Abbau von Schadstoffen in Böden, Gewässern und der Luft. Damit leistet sie einen Beitrag zur nachhaltigen Abfallwirtschaft, zur weitergehenden Abwasserreinigung und zur Reduktion gesundheitlicher Belastungen.

Nach dem Studium der Metallurgie und Gießereitechnik begann Bruno Mayer seine berufliche Laufbahn im Zentrallabor der Georg Fischer AG. Es folgten leitende Tätigkeiten in der technischen Werksleitung der Produktionsstandorte Gussstahlwerk Gelsenkirchen und Bergische Stahlindustrie, die zur Thyssen Guss AG gehörten.

Für den bvse-Fachverband Kunststoffrecycling sind diese Zahlen jedoch kein Beleg für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, sondern Anlass zu einer dringend notwendigen Einordnung.

Ein von Innosuisse gefördertes Forschungsprojekt der Hochschule Luzern untersucht, unter welchen Bedingungen Arbeitsbekleidung dennoch in textile Kreisläufe integriert werden kann und wo bestehende Grenzen liegen.

Die Studie wurde im Auftrag des europäischen Behälterglasverbands FEVE durchgeführt und operativ durch Mitgliedsunternehmen der FERVER unterstützt.

Ein Jahr lang musste sie darauf warten, ihr Amt endlich antreten zu können, nach eineinhalb Jahren ist schon wieder Schluss. Grund dafür sind laut BDE „unterschiedliche Vorstellungen zur weiteren Entwicklung des Verbandes". Allerdings betont der Verband auch, dass die notwendige strategische Neuausrichtung und moderne Positionierung und Siegesmunds Führung „in hervorragender Weise vorangebracht" wurden. Harms soll das Amt bis auf weiteres kommissarisch übernehmen.