Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Im Fokus stehen gebrauchte Polypropylen-Eimer, wie sie unter anderem für Molkereiprodukte oder Saucen verwendet werden. Die Partner wollen damit eine zentrale Herausforderung der Kreislaufwirtschaft adressieren: den regulatorisch konformen Einsatz von Recyclingkunststoffen in kontaktsensitiven Anwendungen.

Ab dem 21. Mai 2026 müssen Verbringungen von Abfällen der roten Liste innerhalb der Europäischen Union digital über DIWASS gemeldet werden. Ohne Registrierung im System sind entsprechende Verbringungen nicht mehr möglich. Betroffen sind unter anderem Unternehmen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, die Abfälle grenzüberschreitend transportieren, behandeln oder verwerten.

Eine BCG-Studie im Auftrag des BDI sieht für die Kreislaufwirtschaft in der Industrie Deutschlands bis 2045 bis zu 880 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung.

Dr. Andreas Bruckschen wurde vom Präsidium zum Hauptgeschäftsführer bestellt.

Die Anlage verarbeitet Grobrejecte aus der Trommelauflösungslinie des Werks. Dabei behandelt sie heterogene Stoffströme, die unter anderem Mischkunststoffe und weitere Störstoffe enthalten.

Artikel 15 der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) bringt neue Pflichten für Erzeuger von Verpackungen. Dazu gehören Identifikationskennzeichnungen wie Typen- oder Chargennummern sowie Name und Anschrift des Erzeugers. Diese Angaben müssen auf der Verpackung klar erkennbar, zugänglich und aktuell sein.

Knettenbrech + Gurdulic erhält die Genehmigung für eine Metallaufbereitungsanlage in Wiesbaden. Jährlich sollen knapp 200.000 Tonnen Abfälle behandelt werden.

Eggersmann erweitert sein Angebot für die Mineralikaufbereitung um den Roktec JC 900 Backenbrecher und den Impaktor 1000.

Ohne die Änderung werden Exporte von gemischtem Kommunalmüll zur Rückgewinnung in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, einschließlich der Schweiz, ab dem 21. Mai gemäß der geltenden EU-Gesetzgebung verboten.

Der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling sieht darin ein wirtschaftliches Risiko. Unternehmen, die Rezyklate einsetzen, können ihre Abhängigkeit von volatilen Rohölmärkten verringern. Dadurch entstehen stabilere Beschaffungs- und Kostenstrukturen.