Michael Brunn
Chefredakteur

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Das Netzwerk zählt nach eigenen Angaben mehr als 80 europäische Partner. Ziel ist es, Reifen möglichst vollständig im Kreislauf zu halten. Dazu gehören Reparatur, Nachprofilierung, Runderneuerung sowie mechanische und chemische Verwertung.

Bereits zuvor setzte Schlenter eine PFREUNDT WK60-Radladerwaage mit angebundenem Webportal ein. Nun ergänzte das Unternehmen die bestehende Infrastruktur um eine stationäre Unterflur-Fahrzeugwaage. Ziel ist eine durchgängige und automatisierte Abwicklung der Materialströme.

Mit dem Messeauftritt rückte das Unternehmen die digitale Weiterentwicklung der Recyclingbranche in den Fokus. Stadler präsentierte Konzepte für datenbasierte Betriebsabläufe und vernetzte Anlagensteuerung. Dabei standen Anwendungen zur Verbesserung von Anlagenleistung, Verfügbarkeit und Prozessstabilität im Mittelpunkt.

Seit 2014 würdigen die Veranstalter Unternehmen und Persönlichkeiten, die mit technologischen Entwicklungen und neuen Verfahren die Kreislaufwirtschaft voranbringen. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien Lebenswerk, innovative Recyclinglösung und zukunftsweisende Techniklösung vergeben. Zusätzlich verlieh die Jury einen Sonderpreis für inklusives Recycling.

Für das laufende Jahr erwartet die Branche ein nominales Umsatzwachstum von 2,3 Prozent. Im Jahr 2024 hatte der Umsatz noch um 1,3 Prozent nachgegeben. 2025 folgte mit einem Plus von 1,5 Prozent eine erste Erholung. Auch der Auftragseingang entwickelt sich positiv. Nach einem realen Rückgang um 0,8 Prozent im Jahr 2024 stieg er 2025 um 2,2 Prozent. Für 2026 erwarten die Unternehmen ein Plus von 4,5 Prozent.

Lithium-Ionen-Batterien befinden sich heute in zahlreichen Alltagsprodukten, darunter E-Zigaretten, LED-Leuchten, Spielzeug oder Elektrowerkzeuge. In der Entsorgung führt die falsche Erfassung solcher Geräte regelmäßig zu Brandereignissen. Nach Angaben der Veranstalter entsteht das Risiko häufig dadurch, dass Endkunden nicht erkennen, dass Produkte Lithium-Batterien enthalten.

Die Lösung kommt nach Angaben von Wasteer bereits an 33 Standorten in zehn europäischen Ländern zum Einsatz. Drei Installationen in Frankreich laufen derzeit.

Für das Jahr 2026 wird eine Steigerung der Weltrohölnachfrage um 1,38 mbd auf 106,53 mbd prognostiziert. Bei einer Förderung von 54,83 mbd außerhalb der OPEC+ wäre eine OPEC+Fördermenge von 42,94 mbd erforderlich, um die Nachfrage zu decken. Hinzuzurechnen ist eine NGL- (Natural Gas Liquids) Produktion von 8,76 mbd. Die Fördermenge der OPEC+ lag zuletzt bei 42,74 mbd und ist damit aktuell um 0,36 mbd unterversorgt. Der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC ist Teil einer langfristigen, strategischen Neuausrichtung ihrer Energiepolitik. Offiziell begründen die VAE diesen Schritt damit, dass sie ihre Förderpolitik stärker an nationalen Interessen und erweiterten Produktionskapazitäten ausrichten wollen. Hintergrund sind anhaltende Spannungen innerhalb der OPEC über Förderquoten, durch die die Emirate in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung eingeschränkt werden. Trotz erheblicher Investitionen in den Kapazitätsausbau konnten diese unter den bestehenden Beschränkungen nicht vollständig genutzt werden. Zudem spielen geopolitische Faktoren, insbesondere sicherheitspolitische Spannungen im Nahen Osten sowie Konflikte mit anderen OPEC-Mitgliedern, eine zentrale Rolle.

Zugleich will das Unternehmen Kunden dabei unterstützen, Emissionen in ihren eigenen Lieferketten zu senken. Die zertifizierten Daten zeigen nach Unternehmensangaben vor allem die Bedeutung des Wolframrecyclings aus Metallschrotten. Gegenüber Primärrohstoffen lassen sich dadurch mehr als die Hälfte der Klimaemissionen vermeiden.

Mit der personellen Erweiterung und der vollständigen Übernahme durch Sülzle stärkt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung. Ziel ist es, den Ausbau der Technologie und die Entwicklung weiterer Anlagen voranzutreiben.