Bereits vor mehreren Jahrzehnten begann der Siegeszug der Gipskartonplatten als günstiger und natürlicher Baustoff im Innenausbau. Bisher mussten diese Gipskartonplatten beim Rückbau eines Gebäudes als Abfall auf Deponien entsorgt werden. Die Gips³ GmbH verfolgt eine klare Mission: Gipskartonplatten in den Stoffkreislauf zurückzuführen, um damit einen wertvollen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Gips ist ein wichtiger Rohstoff in der Bauindustrie und die Rückführung von recyceltem Gips bedeutet eine deutliche Reduzierung des Bedarfs an neuen Rohstoffen sowie eine Minimierung des Abfallaufkommens.
Die Anlage in Mühldorf am Inn wird mit modernster Technik ausgestattet, um eine effiziente und umweltverträgliche Aufbereitung der Gipskartonplatten zu garantieren. Die Recyclingprozesse in der Anlage sind darauf abgestimmt, dass der entstandene RC-Gips zu 100 % für die Zementproduktion im nahegelegenen Südbayerischen Portland- Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH genutzt werden kann. Dies reduziert nicht nur die Abfallmenge, sondern schließt auch einen effektiven Rohstoffkreislauf, der sowohl der Umwelt als auch der Bauindustrie zugutekommt.
Die Anlage wird ohne den Einsatz von fossilen Rohstoffen betrieben. Selbst die für den Betrieb erforderlichen Radlader werden elektrisch angetrieben. Der erforderliche Strom wird über eine PV-Anlage mit 450 kWp erzeugt. Erzeugungsschwankungen werden über einen Batteriespeicher abgepuffert.








