Michael Brunn
Editor-in-Chief

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2005 fiel mit der Elektroaltgeräteverordnung in Österreich der Startschuss für eine neue Elektroaltgeräte-Sammlung. Als erstes Sammel- und Verwertungssystem, das seinen Kund*innen eine Entpflichtung gemäß der Verordnung ermöglichte, wurde im August 2005 die Elektro Recycling Austria GmbH (ERA) vom Umweltministerium genehmigt. In den vergangenen 20 Jahren wurden mehr als 604.000 Tonnen Elektrogeräte gesammelt. Seit 2009 wurden zudem mehr als 18.000 Tonnen Altbatterien gesammelt.

Das belegten aktuelle, unabhängige Studien. Vor dem Hintergrund der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) fordert die Allianz daher eine Ausnahmeregelung für Umreifungsbänder, um die Transportsicherheit nicht zu gefährden und gleichzeitig nachhaltige Recyclingstrategien zu fördern.

Neben der Optimierung der Abläufe wurde die Verwendung der wirtschaftlichsten Baumaschine für den jeweiligen Einsatz als ein wichtiger Baustein identifiziert. So hat sich das Unternehmen für den kompletten Rebuild eines Cat Muldenkippers 775 entschieden und setzt damit ein weiteres Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Bei einem Baustellenbesuch verschaffte sich Matthias Benz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns, persönlich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Maschine und den Abläufen im Steinbruch: „Die professionelle Wiederaufbereitung von Cat Baumaschinen verkörpert das Prinzip der Kreislaufwirtschaft - und genau darauf kommt es an, wenn wir gemeinsam mit unseren Kunden passgenaue Lösungen entwickeln wollen. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Wertschöpfung, technologische Kompetenz und vertrauensvolle Partnerschaft Hand in Hand gehen."

Altholz und Rinde liefern wertvolle Energie für das Werk, während Sägemehl die Grundlage für die Pelletproduktion bildet. Das französiche Holzindustrieunternehmen Lesbats Scieries d'Aquitaine verbindet beide Prozesse in einer durchdachten Materiallogistik.

In der Sortieranlage von Korn Recycling in Albstadt wurde ein zentrales Sicherheitsrisiko drastisch reduziert: Brände, ausgelöst durch falsch entsorgte LI-Akkus.

Die Schwerpunkte sind vielfältig: Mit einem Fuhrpark von rund 35 Lkw sammelt das Unternehmen im Auftrag der dualen Systeme sowie für Gewerbe- und Privatkunden Abfälle im Erzgebirgskreis und in Chemnitz ein. Außerdem betreiben sie Anlagen zur Behandlung und zum Umschlag sowohl nicht gefährlicher als auch gefährlicher Abfälle sowie eine Aktenvernichtungsanlage - zuverlässig, sicher und immer nach strengen gesetzlichen Vorgaben.
Aluminiumprodukte bleiben auch nach der Einigung weiterhin mit einem deutlich erhöhten Zollsatz von 50 Prozent belegt, während für Aluminiumschrotte ein Zollsatz von nur 15 Prozent anfällt. Somit können Aluminiumschrotte zu deutlich attraktiveren Konditionen in die USA exportiert werden als etwa Primär- und Halbzeugprodukte.

Anna Roeb tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Probst an, der sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihr gewinnt der bvse eine Ingenieurin mit fundierter Erfahrung im Bereich der Kreislaufwirtschaft, insbesondere bei der nachhaltigen Nutzung von Kunststoffen und dem industriellen Einsatz von Rezyklaten. Zuletzt war sie als Project Owner und Recycled Plastics Engineer bei der HolyPoly GmbH tätig, wo sie Projekte zur Integration von Rezyklaten in Serienproduktionen von Markenartikeln begleitete. Zuvor verantwortete sie als Circular Packaging Specialist bei Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH unter anderem Aufgaben in der Produktentwicklung, regulatorischen Bewertung und Schulung im Bereich Recyclingfähigkeit und Rezyklatqualität.

„Wir wandeln Abfallstoffe, die früher auf Deponien landeten, in wertvolle Produkte um", erklärt Maria Vazquez, Betriebsleiterin bei ADEC Global. Dreh- und Angelpunkt des Aufbereitungsprozesses sind der Prallbrecher Mobirex MR 110 EVO2 und die Grobstücksiebanlage Mobiscreen MSS 802 EVO - beide bereiten Schlacke in Zuschlagstoffe für Asphalt auf. Diese sorgen im Straßenbau für hohe Qualität und verringern die Rutschgefahr bei Nässe. Zudem werden die getrennten Eisenanteile Gießereien zurückgeführt.

Tray-to-Tray-Recycling etabliert sich als anerkannter Ansatz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffverpackungen - insbesondere für Lebensmittelanwendungen. Valerio Sama, Business Development Manager - Packaging bei Tomra Recycling, beleuchtet die neuesten Entwicklungen im Tray-to-Tray-Recycling und beschreibt die Herausforderungen, Technologien und Markttrends, die das Wachstum in der gesamten Branche prägen.