Mikroschadstoffe im Kreislauf abscheiden
Fraunhofer Umsicht entwickelt ein Kreislaufverfahren zur Entfernung von Mikroschadstoffen aus kommunalem Abwasser.

Fraunhofer Umsicht entwickelt ein Kreislaufverfahren zur Entfernung von Mikroschadstoffen aus kommunalem Abwasser.

Phosphor ist unverzichtbar für Landwirtschaft, Industrie und Ernährungssicherheit. Zu-gleich ist Deutschland vollständig auf Importe angewiesen.

Die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf Infrastrukturen, Stoffströme und die Versorgung mit Sekundärrohstoffen aus.

Europa sucht nach Wegen, sich aus der fossilen Abhängigkeit zu lösen. Dabei übersieht der Kontinent einen heimischen Rohstoff: Abfälle. Plastik- und biomassehaltiger Müll enthält viel Kohlenstoff. Die Industrie braucht dieses Element dringend, um ohne klimaschädliche Stoffe zu produzieren.

Der steigende Bedarf an kritischen Rohstoffen stellt Europa vor neue Herausforderungen bei der Versorgung seiner Industrie. Neben neuen Bergbauprojekten rücken deshalb zunehmend auch bislang wenig genutzte Quellen in den Fokus.

Biobasierte Rohstoffe gelten als wichtige Bausteine für die Defossilisierung, was auch den Ver-packungssektor betrifft. Gleichzeitig ist Biomasse jedoch nur begrenzt verfügbar.

Das Verbundprojekt „ReKlär" will neue Lösungen zur thermischen Verwertung von Klärschlämmen entwickeln.

Im EU-Projekt Decire-Water erproben Forscher*innen unter Federführung des KIT und der RPTU dezentrale Technologien zur Wasseraufbereitung. Nach einem Jahr Entwicklungsarbeit laufen nun Praxistests an sechs Demonstrationsstandorten in Europa und Südafrika.

Die internationale Recyclingbranche traf sich Anfang Juni auf dem Weltkongress des Bureau of International Recycling (BIR) in Göteborg, Schweden.

Seit mehr als zehn Jahren wird über Vertical Farming gesprochen.