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Alles über Wissenschaft

  • Chemisches Recycling10 Aug. 26

    Qualität schlägt Recyclingquote

    Europa sucht nach Wegen, sich aus der fossilen Abhängigkeit zu lösen. Dabei übersieht der Kontinent einen heimischen Rohstoff: Abfälle. Plastik- und biomassehaltiger Müll enthält viel Kohlenstoff. Die Industrie braucht dieses Element dringend, um ohne klimaschädliche Stoffe zu produzieren.

  • Dekarbonisierung5 Aug. 26

    Wenn Recycling zur Rechenfrage wird

    Industrielle Symbiosen gelten als Königsweg der Kreislaufwirtschaft. Sobald CO₂-Bilanzen ins Spiel kommen, entsteht aus dem ökologischen Erfolg schnell ein methodisches Problem.

  • Bau & Abbruch31 Juli 26

    Warum KI die Kosten senken kann

    Finnische Forscher haben die Effizienz von KI-gestützten Sortiersystemen im Baustoffrecycling im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren untersucht.

  • Klimaschutz20 Juli 26

    Klimabilanz mit trügerischer Reserve

    Obwohl einige Wirtschaftssektoren im Jahr 2025 erhebliche Fortschritte erzielt haben, sind die deutschen Treibhausgasemissionen nahezu konstant geblieben.

  • Abfallvermeidung15 Juli 26

    Teilen statt wegwerfen

    Lebensmittelabfälle entstehen zu einem Großteil in privaten Haushalten. Dort liegen erhebliche Potenziale für die Abfallvermeidung. Die Feldstudie „Sharing to prevent waste: The effectiveness of an intervention encouraging food sharing" niederländischer Wissenschaftler*innen belegt einen positiven Effekt: Eine einfache Kombination aus Informationsleitfaden und Erinnerungssticker erhöht die Weitergabe von Lebensmitteln signifikant und verkürzt Lagerungsprozesse. Das Fachjournal „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlichte die Studie.

  • Kunststoffe13 Juli 26

    Wachstumsmaterial mit Entsorgungsproblemen

    Der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen wächst weltweit rasant. Doch mit der steigenden Produktion nehmen auch Energieverbrauch, Materialverluste und Abfallmengen deutlich zu. Die Studie "Mapping the global flow of fiber-reinforced polymer composites and supply chain energy requirements" amerikanischer Wissenschaftler*innen zeigt im Detail, wie viel Energie die Herstellung von Composites tatsächlich benötigt, wo entlang der Lieferkette große Mengen Produktionsabfälle entstehen und warum Recycling bislang nur eine Nebenrolle spielt. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.

  • Biomasse10 Juli 26

    Die Milliarden im Müll

    Lebensmittelverluste verursachen entlang der globalen Lieferketten enorme wirtschaftliche und ökologische Schäden. Die Studie „Making the invisible visible" von Avery Dennison kommt zu dem Ergebnis, dass allein im Einzelhandel und in der vorgelagerten Lieferkette jährlich wirtschaftliche Verluste in Höhe von rund 540 Milliarden US-Dollar entstehen. Neue digitale Technologien versprechen mehr Transparenz über Bestände, Haltbarkeit und Warenströme.

  • Klimaschutz9 Juli 26

    Technisch perfekt, systemisch gescheitert

    Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung bilden eine zusammenhängende „dreifache planetare Krise".

  • Stahl9 Juli 26

    Qualität entscheidet über Klimaschutz

    Die Stahlindustrie gehört weltweit zu den größten industriellen Emittenten von Treibhausgasen. Neben neuen Produktionsverfahren und einer klimafreundlichen Energieversorgung bietet insbesondere die Kreislaufwirtschaft große Chancen zur Emissionsminderung. Die Studie „Circular Economy can substantially reduce EU steel supply chain emissions: A quality-focused circularity assessment" niederländischer und spanischer Wissenschaftler*innen zeigt, dass durch Materialeffizienz, längere Produktlebensdauern und hochwertiges Recycling der Stahlbedarf in Europa deutlich sinken und der Anteil von Sekundärstahl massiv steigen könnte. Entscheidend ist dabei nicht nur die Menge des verfügbaren Schrotts, sondern vor allem seine Qualität. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.

  • Entsorgungswirtschaft8 Juli 26

    Deponie als Rohstofflager

    Steigende Rohstoffpreise, geopolitische Unsicherheiten und wachsender ESG-Druck verändern die Spielregeln der Entsorgungswirtschaft. Deponien stehen dabei zunehmend im Fokus - nicht nur als Kostenfaktor und Haftungsrisiko, sondern als potenzielles Rohstofflager. In der Studie "Moving waste storage towards a circular economy: barriers and opportunities" haben britische Wissenschaftler*innen mit dem ASPIRE-Konzept einen Ansatz entwickelt, der industrielle und mineralische Abfälle gezielt zur späteren Wertschöpfung nutzt. Die Studie wurde im „Journal of Environmental Management" veröffentlicht.

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  10. Kein entweder oder
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