Dank der raschen und unermüdlichen Zusammenarbeit der VOEB-Mitglieder sowie regionaler Abfallwirtschaftsunternehmen kann die Abfallentsorgung in den betroffenen Regionen weiterhin sichergestellt werden. Als Interessensvertretung der Abfallwirtschaft verfolgt der VOEB Entwicklungen in der heimischen Abfallwirtschaft seit geraumer Zeit mit Sorge. Bis zu sechs Brandereignisse pro Tage verzeichnen Österreichs Abfallwirtschaftsbetriebe entlang der Wertschöpfungskette – sei es im Sammelfahrzeug, im Lager oder in Sortieranlagen.
„Unsere Mitgliedsbetriebe sind sich der Verantwortung bewusst und investieren erhebliche Mittel in Früherkennung, Brandschutz, Löschsysteme, intelligente Sortiertechnologien und Mitarbeiterschulungen“, so Jüly. Darüber hinaus arbeite die Branche laufend an innovativen Lösungen, um Fehlwürfe frühzeitig zu erkennen, sich gegen Brände besser zu wappnen und ihre Mitarbeiter*innen zu schützen.
Ein Brandereignis bedeutet nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko, sondern auch den dauerhaften Verlust wertvoller Rohstoffe. Materialien, die für Kreislaufwirtschaft und Recycling bestimmt sind, werden durch Feuer zerstört – mit negativen Folgen für Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Der Verband appelliert daher an jede*n Einzelne*n, ein Bewusstsein für richtige Mülltrennung zu schaffen – und an die Politik, geeignete Rahmenbedingungen zu setzen. Der VOEB begrüßt ausdrücklich die Bereitschaft der österreichischen Bundesregierung, ein Cashback-System für die Rückgabe von Lithium-Batterien und -Akkus zu prüfen. Jüly: „Ein solches System wäre ein wichtiger Schritt, um Anreize für die richtige Entsorgung zu schaffen, das Brandrisiko nachhaltig zu senken und gleichzeitig wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten.“







