Die Rückgewinnungsanlage gilt als Beitrag zu einer energieeffizienteren und ressourcenschonenderen Ammoniakproduktion. Zugleich sollen die CO₂-Emissionen pro Tonne Ammoniak sinken. Nadja Håkansson, CEO von Thyssenkrupp Uhde, erklärte: „Wir sind stolz darauf, zur Steigerung der Ammoniakkapazität von Fertiglobe beitragen zu können. Diese hochmoderne Wasserstoffrückgewinnungstechnologie ist ein wichtiger Schritt hin zu einer noch ressourcenschonenderen Produktionsweise.“ Auch Fertiglobe-CEO Ahmed El-Hoshy sprach von einem „Meilenstein“ im Rahmen des unternehmenseigenen Programms zur Produktions- und Energieeffizienzsteigerung.
Technisch basiert die Anlage auf Membrantrennverfahren, mit denen Wasserstoff möglichst effizient aus dem Abgasstrom separiert wird. Damit will Fertiglobe nicht nur die eigene Produktion ausweiten, sondern auch die Transformation der Branche in Richtung nachhaltigerer Verfahren unterstützen.





