„Die ermittelten Zahlen stellen aus unserer Sicht eine Trendwende bei den Recyclingmengen der Rewindo GmbH dar. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg, sind allerdings noch nicht vollständig ‚über den Berg‘. Die positive Entwicklung betrachten wir mit vorsichtigem Optimismus“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. Die guten Ergebnisse seien u.a. durch eine verstärkte Kooperation innerhalb des Rewindo-Systems erzielt worden. Trotz eines immer noch schwierigen Marktumfeldes sei es gelungen, die bundesweite Branchenlösung für PVC-Altfensterrecycling nochmals auszubauen und verstärkt Synergieeffekte zu nutzen, so Vetter.
In 2024 und den zurückliegenden Monaten konnte Rewindo weitere Recycling- und Logistikpartner – aktuell sind es nun 16 – sowie eine ganze Reihe neuer Annahmestellen für kleinere Mengen und Kleinstmengen PVC-Altfenster gewinnen. Erstmals wurde hier die Zahl 100 überschritten. Zusätzliche Unterstützung erfolgte darüber hinaus durch derzeit 26 Premium-Partner entlang der Wertschöpfungskette für PVC-Fenster. Vetter: „Ferner haben wir auf der europäischen Ebene erneut eng mit EPPA, VinylPlus und Recovinyl kooperiert. Mit einer Gesamt-Recyclingmenge von knapp 131.000 Tonnen konnten wir 2024 wiederum einen beachtlichen nationalen Beitrag zur Erreichung der Recyclingziele von VinylPlus leisten.“
Perspektivisch rechnet Rewindo mit einer Fortsetzung des langjährigen Erfolgskurses. Das Konzept des werkstofflichen Recyclings von PVC-Altfenstern und des damit verbundenen Materialkreislaufes passe genau zu den umweltpolitischen Zielen auf nationaler und europäischer Ebene, betonte Vetter. Aktuelle Verschärfungen der Abfallgesetzgebung fordern auch von der Baubranche zunehmend Recycling und Wiederverwertung ein, sofern dies technisch und ökonomisch machbar ist. Hier biete Rewindo eine seit über 23 Jahren bewährte Lösung. Es müsse das Ziel sein, dass ausgebaute PVC-Altfenster nicht in Baumischcontainer gelangen und thermisch, sondern separat gesammelt und im Rewindo-System werkstofflich verwertet werden. „Unsere Kontakte zu den beteiligten Unternehmen der Baubranche zeigen uns, dass hier immer noch Aufklärungsbedarf herrscht.“








