Die recycelten Carbonfasern sind stärker als herkömmlich recycelte Fasern und minimieren Faserbruch während der Nachbearbeitung. Dank geringer Harzrückstände und einer hervorragenden Oberflächenqualität können sie für eine breite Palette von Anwendungen weiterverarbeitet werden. Besonders erfolgreich war Toray bei der Dispergierung von Kurzfasern und deren Verarbeitung zu Nonwoven-Materialien in Plattenform.
Die mit dieser Technologie erzeugten recycelten Carbonfasern weisen eine steuerbare Wasserdispergierbarkeit auf. Dadurch lassen sich sowohl homogene Nonwoven-Strukturen als auch solche mit charakteristischen Texturen herstellen, die an traditionelles japanisches Washi-Papier erinnern.
Toray beabsichtigt, die Anwendungsmöglichkeiten dieses neuen Materials in zahlreichen Branchen auszuweiten. Das Unternehmen hat bereits mit der Bereitstellung erster Prototypen an Kunden begonnen. Diese sollen Leistungs- und Dekorationsmaterialien für Anwendungen in Bereichen wie Automobilbau, Bauwesen, Elektrik und Elektronik sowie Alltagsprodukte entwickeln. Technische Bewertungen werden gemeinsam mit den Kunden fortgesetzt.








