Alfa Laval startet Rücknahmeprogramm

Das Programm befindet sich in der Pilotphase, erste zurückgenommene Einheiten sind bereits in der Wiederverwertung.

Alfa Laval startet Rücknahmeprogramm
Copyright: Alfa Laval

Im Fokus steht zunächst das Kunststoffrecycling. Eine ThinkTop-Einheit enthält rund 500 Gramm Kunststoff. Untersuchungen im Rahmen des Pilotprojekts zeigen, dass sich dieses Material ohne messbare Qualitätseinbußen erneut einsetzen lässt. Prüfungen bestätigen, dass Kunststoffmischungen aus Recyclingmaterial und Neuware die technischen Anforderungen zukünftiger Geräte erfüllen, unter anderem hinsichtlich Zugfestigkeit und Materialbeständigkeit. Neben Kunststoffen werden auch Metalle und elektronische Komponenten der ThinkTop-Einheiten getrennt erfasst und fachgerecht recycelt.

In Branchen wie der Lebensmittel-, Molkerei- und Pharmaindustrie spielt die Optimierung von Prozessen sowie die Reduktion von Wasser- und Energieeinsatz eine zentrale Rolle. Viele Betriebe ersetzen bestehende ThinkTop-Modelle durch weiterentwickelte Versionen der Baureihen V50 und V70. Diese ermöglichen im Reinigungsprozess Cleaning in Place eine deutliche Reduktion des Wasser- und Energieverbrauchs gegenüber älteren Ausführungen.

Ein Beispiel aus Norwegen zeigt die praktische Umsetzung des Programms. Der Alfa-Laval-Distributor Skala hat ThinkCircularity bei seinen Kunden eingeführt und bereits mehrere hundert gebrauchte Einheiten zur Rücknahme organisiert. Damit wird der Austausch älterer Geräte mit einer strukturierten Verwertung am Ende des Produktlebenszyklus verknüpft.

Der Start von ThinkCircularity erfolgte zunächst in ausgewählten europäischen Ländern.

Quelle: Alfa Laval

Michael Brunn

Michael Brunn

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