Eine kurze Geschichte des Recyclings
Die Abfallwirtschaft ist so vielfältig wie die Stoffströme, um die sie sich kümmert. Was alle Teile der Bran-che vereint, ist der Wille, aus Abfall nützliches Sekundärmaterial zu machen.

Die Abfallwirtschaft ist so vielfältig wie die Stoffströme, um die sie sich kümmert. Was alle Teile der Bran-che vereint, ist der Wille, aus Abfall nützliches Sekundärmaterial zu machen.

Der Behälterglasmarkt in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen.

Glasrecycling zählt zu den erfolgreichsten Recyclingprozessen. Glas kann beliebig oft wie-der eingeschmolzen werden, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Die Sammelquoten sind seit vielen Jahren hoch. Darüber hinaus werden beim Einsatz von recycelten Glasscherben im Vergleich zur Neuproduktion deutlich weniger Energie und Rohstoffe benötigt.

Die europäische Glasrecyclingkette gilt als einer der am weitesten entwickelten Materialkreisläufe im Verpackungsbereich. Behälterglas lässt sich ohne nennenswerte Qualitätsverluste nahezu unbegrenzt im geschlossenen Kreislauf recyceln. Dafür müssen jedoch Glasfragmente in den Aufbereitungsanlagen zuverlässig als Glas erkannt und nicht fälschlich als Störstoffe ausgeschleust werden. Die „Study on the glass transmittance of opaque glass packaging", die Stazione Sperimentale del Vetro im Auftrag von FEVE durchgeführt hat, analysiert, ab welcher Lichttransmission dunkles, dickwandiges Glas in europäischen Glasbruchaufbereitungsanlagen von optischen Sortiersystemen nicht mehr sicher als Glas identifiziert wird.

Die ARA und die Austria Glas Recycling GmbH veröffentlichen am 7. Juli 2026 die Ausschreibung für die Sammlung von Verpackungsabfällen ab dem 1. Januar 2028.

Die Welt steht an einem Wendepunkt im Umgang mit wachsendem Abfall. Schlechte Abfallbewirtschaftung hat erhebliche Folgen, bietet aber zugleich Chancen: Investitionen in nachhaltige und effiziente Systeme können Wachstum, Arbeitsplätze und Innovation fördern. Besonders die Kreislaufwirtschaft, die auf Wiederverwendung und Werterhalt setzt, kann Abfall in einen Motor nachhaltiger Entwicklung verwandeln. Der Bericht „What a Waste 3.0" der World Bank Group liefert dazu aktuelle Daten und Analysen zu globalen Trends im Abfallmanagement.

Der AVU-Verpackungsmonitor 2026 zeigt, dass Verpackungsrecycling einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Treibhausgasemissionen leistet.

Laut der Studie „Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie" von der Boston Consulting Group und dem Bundesverband der Deutschen Industrie stellt die Kreislaufwirtschaft „einen strategischen Hebel zur effizienten und zielgerichteten Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, der Rohstoffversorgung sowie der Erreichbarkeit von Klimazielen dar". Die deutsche Industrie könnte dadurch unabhängiger, ressourceneffizienter und widerstandsfähiger werden. Zudem sei die wirtschaftliche Bedeutung der zirkulären Wertschöpfung erheblich, gerade vor dem Hintergrund eines stagnierenden Wirtschaftswachstums.

Mülldeponien unterliegen immer strenger werdenden gesetzlichen Vorgaben. Gleichzeitig steigt der Druck, die Recyclingquoten zu erhöhen. Innovative und nachhaltige Konzepte zur Abfallvermeidung sind gefragter denn je. Neben der Wiederverwertung ist die Herstellung von Ersatzbrennstoffen zur energetischen Nutzung und zur Reduktion von Mülldeponien mittlerweile ein wichtiger Aspekt der Abfallwirtschaft geworden. Ein wesentlicher Punkt auf dem Weg zur thermischen Verwertung ist die richtige Zerkleinerung der nicht recycelbaren Reststoffe. Und hier spielt der Equalizor von Komptech eine Schlüsselrolle.

Die energetische Sanierung von Wohngebäuden gewinnt angesichts steigender Anforderungen an Klimaschutz und Energieeffizienz weiter an Bedeutung. Neben moderner Heiztechnik spielt die Gebäudehülle eine zentrale Rolle bei der Reduzierung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen.