Die Anlage übernimmt das Entleeren von Rohstoffsäcken vollständig automatisiert und reduziert damit den manuellen Aufwand bei der Materialbereitstellung.
Insbesondere in Betrieben mit einer großen Zahl von Spritzgießmaschinen und unterschiedlichen Materialien zählt die Granulatversorgung zu den zeit- und personalintensiven Prozessen. Die neue Sackentleerstation automatisiert diesen Arbeitsschritt und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Materiallogistik effizienter zu gestalten. Zunächst bietet Wittmann die Anlage auf dem deutschen Markt an.
Flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen
Die Standardausführung der Sackentleerstation verfügt über zwei Palettenstellplätze und einen Linearroboter. Dank des modularen Aufbaus lässt sich die Anlage an unterschiedliche Produktionsbedingungen und Platzverhältnisse anpassen.
Der Roboter erkennt die Lage der Säcke auf der Palette und kann dadurch auch bereits angebrochene Paletten automatisiert bearbeiten. Die Anlage stapelt die Säcke ab, öffnet sie und führt das Granulat dem vorgesehenen Behälter zu. Die Befüllung erfolgt bis zur vorgegebenen Zielmenge.
Für die Steuerung kommt die R9-Steuerung von Wittmann zum Einsatz. Sie ermöglicht die Bedienung der Anlage sowie die Einbindung in bestehende Informations- und Produktionssysteme.
Leere Säcke für das Recycling aufbereiten
Nach der Entleerung legt die Anlage die leeren Säcke separat ab, damit sie dem Recycling zugeführt werden können. Optional lässt sich die Sackentleerstation mit einer Mühle ausstatten. In diesem Fall zerkleinert die Anlage die entleerten Säcke direkt vor Ort und bereitet sie für die weitere Verwertung auf.
Mit der automatischen Sackentleerstation erweitert Wittmann die Automatisierung im Materialhandling um einen vorgelagerten Prozessschritt und adressiert den steigenden Bedarf an effizienten Lösungen für die Rohstoffversorgung in der Kunststoffverarbeitung.







