"Solange nur wenige Schiffe die Straße von Hormus passieren können, dürfte Aluminium weiterhin gut unterstützt bleiben und weiteres Potenzial nach oben haben", betonte ein Marktbeobachter. Für Kupfer dürfte ähnliches gelten, zumal hier zusätzlich von einem steigenden Verbrauch ausgegangen wird. Auf der jüngsten Tagung des Bureau of International Recycling (BIR) in Göteborg war die Stimmung etwas entspannter als in den Vormonaten, viele Händler sehen zuversichtlicher in die Zukunft als noch vor ein paar Wochen.
Am 3. Juni notierte Aluminium HG an der LME mit 3.721 bis 3.723 US-Dollar (Termin), Aluminium Alloy wurde mit 3.440 bis 3.450 US-Dollar bewertet. Die Vorräte in den lizensierten Lagerhäusern der LME lagen bei 335.450 Tonnen High Grade Aluminium und 1.500 Tonnen Legierungen. Auch die Aluminiumschrottpreise zogen deutlich an. Neuer Alu-Leg.-Schrott kupferarm (Angel) erlöste 2.300 Euro, Drahtschrott aus Reinaluminium (Achse) kostete um 3150 Euro. Aluminiumspäne (Autor) wurden bei etwa 1.550 Euro gehandelt, Aluminiumprofilschrott (Alter) erlöste bis 3.150 Euro.
Kupfer nahm zuletzt erneut Anlauf auf die 14.000-US-Dollar-Marke und notierte zuletzt mit 13.930 bis 13.932 US-Dollar. Die LME-Bestände lagen bei 382.550 Tonnen. Die Kupferschrotte folgen dem Aufwärtstrend an der LME und zogen ebenfalls an, blanker Kupferdrahtschrott (Kabul) kostete bis zu 11.250 Euro. Die gehäckselten Kupferdrahtschrotte erzielten in der ersten Qualität (Kasus) 11.300 Euro und in der zweiten Qualität (Katze) 10.900 Euro. Nicht legierter Kupferdrahtschrott wurde um 10.700 Euro gehandelt. Schwerkupferschrott (Keule) erlöste rund 10.150 Euro.







