Mit ihrem Fokus auf Bau, Abbruch und Recycling bietet die Veranstaltung eine Plattform für den fachlichen Austausch über Maschinentechnik, Verfahren und Investitionen. Das kompakte Messeformat verbindet Live-Demonstrationen mit praxisnahen Vergleichsmöglichkeiten für Fachbesuchende.
Vorbereitungen laufen an
Bereits ein Jahr vor Messebeginn haben zahlreiche Unternehmen ihre Teilnahme bestätigt. Dazu zählen unter anderem Anbieter von Baumaschinen, Aufbereitungs- und Recyclingtechnik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die frühe Buchung von Ausstellungsflächen zeigt das anhaltende Interesse der Branchen an der Veranstaltung.
Die Messe findet auf dem rund 90.000 Quadratmeter großen Peter-Gross-Bau-Areal statt, dem Freigelände der Messe Karlsruhe. Dort präsentieren Unternehmen ihre Maschinen und Anlagen unter realen Einsatzbedingungen.
Positive Signale aus dem Markt
Aktuelle Prognosen deuten auf eine Belebung des Bauwesens hin. Insbesondere der öffentliche Tiefbau dürfte in den kommenden Jahren von geplanten Investitionen profitieren. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft weiter an Bedeutung. Nationale Strategien und politische Initiativen erhöhen den Druck, Baustoffe und mineralische Abfälle stärker zu recyceln und in Stoffkreisläufe zurückzuführen.
Vor diesem Hintergrund bietet die RATL 2027 eine Plattform, auf der Unternehmen neue Technologien vorstellen und mit potenziellen Anwendern diskutieren können. Der hohe Anteil an Fachbesuchenden mit Investitionsverantwortung unterstreicht die Bedeutung der Messe als Marktplatz für Investitionsentscheidungen.
Neue Musterbaustelle für Infrastrukturbau
Ein Schwerpunkt der kommenden Veranstaltung ist die neue Musterbaustelle Infrastrukturbau. Sie greift aktuelle Anforderungen an den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur auf. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen aus Spezialtiefbau, Kanalbau und Elektromobilität.
Die Ausstellenden präsentieren ihre Maschinen und Technologien entlang kompletter Prozessketten. Ergänzend dazu stehen individuelle Vorführflächen auf den jeweiligen Messeständen zur Verfügung.
Nachwuchsgewinnung im Fokus
Mit der neu positionierten Aktionsfläche „Baustelle Zukunft“ rückt die Messe das Thema Fachkräftegewinnung stärker in den Mittelpunkt. Unternehmen, Verbände und Bildungseinrichtungen informieren dort über Ausbildungswege und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Auszubildende geben Einblicke in ihren Berufsalltag und stellen verschiedene Tätigkeitsfelder praxisnah vor.
Digitale Lösungen und Start-ups
Der Hallenbereich der RATL 2027 widmet sich digitalen Anwendungen für Bau- und Recyclingunternehmen. Gezeigt werden unter anderem Lösungen aus den Bereichen Telematik, Messtechnik und digitale Organisation mobiler Arbeitseinheiten.
Ergänzt wird das Angebot durch eine neu konzipierte Start-up-Area. Junge Unternehmen präsentieren dort ihre Entwicklungen und Innovationen. Zudem ist ein Mineralik-Forum geplant, das Fachthemen rund um mineralische Stoffströme und deren Verwertung aufgreift.
Bewährte Formate bleiben erhalten
Auch 2027 setzt die RATL auf etablierte Messebereiche. Dazu gehören die Anbaugeräte-Arena sowie Vorführungen zum Recycling von Holz und Biomasse im Freigelände. Darüber hinaus erhalten Anwendungen für den Garten- und Landschaftsbau erneut einen eigenen Ausstellungsbereich.
Mit ihrem branchenübergreifenden Konzept verbindet die Messe die Themen Bau, Abbruch, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Live-Demonstrationen, Fachforen und der direkte Austausch zwischen Herstellern, Anwendern und Verbänden prägen das Veranstaltungsprofil. Damit positioniert sich die RATL 2027 erneut als wichtiger Treffpunkt für Fachleute aus Bauwirtschaft und Recyclingbranche.







